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    11. Auflage des CSI3* S&G Goldstadt Cup 2010  –  17. bis 20. Juni 2010



    Zu den Ergebnissen wichtiger Turnierevents                      TV-Programmhinweise zu Pferdesportübertragungen




    Sport_160
    So 05. Sep. 19:11 - Gijon (ESP)

    Holger Wulschner bester Deutscher im Großen Preis

    Gijon/ESP (fn-press). Bester deutscher Teilnehmer beim Großen Preis des Internationalen Springturniers (CSI5*) im spanischen Gijon war Holger Wulschner (Groß Viegeln). Der 46-jährige Derby-Spezialist belegte mit seinem Hannoveraner Hengst Abke (v. Acorado) nach fünf Strafpunkten im ersten Umlauf Platz zwölf in der mit insgesamt 125.000 Euro dotierten Prüfungen.

    Überraschungssieger des Großen Preises war der saudi-arabische Springreiter Khaled al Eid, der mit Presley Boy in beiden Umläufen fehlerfrei blieb und in der Zweiten Runde in exakt 60 Sekunden den schnellsten Ritt ablieferte. Genau vor zehn Jahren hatte Khaled al Eid die Fachwelt überrascht, als er bei den Olympischen Spielen in Sydney völlig unerwartet die Bronzemedaille in der Einzelwertung gewonnen hatte. Für seine Leistung in Gijon durfte er sich über eine Siegprämie von 41.500 Euro freuen.

    Platz zwei sicherte sich der amtierende Europameister Kevin Staut (Frankreich). Mit Silvana de Hus blieb der 29-Jährige in beiden Umläufen ebenfalls fehlerfrei und war in der zweiten Runde mit 60,87 Sekunden nur unwesentlich langsamer als der Sieger. Platz drei ging an den kanadischen "Altmeister" Ian Millar. Der 63-Jährige, der bei den Olympischen Spielen 2008 mit seiner Mannschaft Silber gewonnen hatte, musste mit Star Power nach einer Nullrunde im ersten Umlauf in der zweiten Runde lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinnehmen.


    Sport_159
    So 29. Aug. 09:13 - Rio de Janeiro (BRA)

    GCT-Finale: Ehning gewinnt in Rio Rekordpreisgeld

    Rio de Janeiro (dpa) - Marcus Ehning hat die höchstdotierte Springsportserie der Welt, die Global Champions Tour, gewonnen. Mit einem Sieg im Großen Preis bei der letzten Etappe in Rio de Janeiro setzte sich der Springreiter aus Borken an die Spitze des Tour-Rankings vor Marco Kutscher (Riesenbeck).

    Insgesamt kassierte Ehning bei dem Fünf-Sterne-Springturnier in Brasilien 430 000 Euro: 300 000 für den Toursieg, 100 000 für den Sieg im Großen Preis und 30 000 Zusatzpreisgeld für den erfolgreichsten Reiter des Wochenendes. Kutscher erhielt für Platz zwei in der Global Champions Tour noch 180 000 Euro.

    Weltcup-Sieger Ehning war einer von sieben Reitern, dem zwei fehlerfreie Runden im Großen Preis gelangen und der sich für das Stechen qualifizierte. Auf Küchengirl zeigte er im Stechen in 33,23 Sekunden die schnellste Runde ohne Fehler. Zweiter im Großen Preis wurde der Ire Denis Lynch im Sattel von All Inclusive. Platz drei ging an die Australierin Edwina Alexander mit Cevo Itot du Château.

    Philipp Weishaupt (Riesenbeck) war mit Souvenir zweitbester Deutscher im Großen Preis. Er beendete den Stechparcours mit einem Hindernisfehler auf Platz sechs. Sein Arbeitgeber Ludger Beerbaum landete mit Chaman auf Platz zehn vor Daniel Deußer (Valkenswaard) mit Lady in Blue.

    Pech hatte Kutscher. Er ging als Führender der Tourwertung in Rio an den Start, verzichtete aber nicht sein Spitzenpferd Cash, das für die Weltreiterspiele in Kentucky geschont werden soll. So saß Kutscher im Sattel von Catoki, den sonst Weishaupt reitet. Doch schon nach dem ersten Umlauf war für beide Schluss. Mit zwei Abwürfen konnte sich Kutscher nicht für die Runde der besten 18 qualifizieren und rutschten im Tour-Ranking auf Platz zwei ab. Die Global Champions Tour wurde in ihrem fünften Jahr über neun Stationen ausgetragen.

    Global Champions Tour 2010 »


    Sport_158
    So 22. Aug. 16:52 - Hachenburg

    Kutscher gewinnt großen Preis auf Leihpferd Frodo

    Hachenburg (dpa) - Auf einem geliehenen Pferd hat Marco Kutscher aus Riesenbeck den Großen Preis beim internationalen Reitturnier in Hachenburg gewonnen. Er siegte auf dem neunjährigen Pferd Frodo, das normalerweise von seinem Kollegen Henrik von Eckermann geritten wird.

    Ein Auto und ein Scheck über 45 000 Euro sind der Preis für den Erfolg. Für seine fehlerfreie Runde im zweiten Umlauf benötigte Kutscher 39,80 Sekunden. Damit war der 35-Jährige deutlich schneller als der Niederländer Vincent Voorn mit Priamus Z (0/42,11), der Zweiter wurde. Rang drei ging an Marc Houtzager aus den Niederlanden mit Tamino 0/42,21. Zweitbester Deutscher war Christian Ahlmann aus Marl mit Lorenzo (0/42,17) auf Rang zehn.

    Viele bekannte Deutsche wie Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Ludger Beerbaum (Riesenbeck) oder Marcus Ehning (Borken) fehlten dieses Jahr in Hachenburg. Das Turnier im Westerwald lag dieses Jahr etwas ungünstig eine Woche nach den deutschen Meisterschaften in Münster und eine Woche vor dem Finale der hoch dotierten Global Champions Tour in Brasilien.

    Außer dem Großen Preis hatten noch zwei weitere Prüfungen der Großen Tour auf dem Programm gestanden. Die Prüfung am Samstag gewann der 19-jährige Andreas Kreuzer (Marienheide) mit einem Vorsprung von nur einer Drittelsekunde, unter dem Sattel hatte er Atlantus. Damit besiegte der Youngster den Niederländer Albert Zoer mit Samur, Dritter wurde der in den Niederlanden lebende Deutsche Daniel Deußer mit Caballero. Die erste Prüfung der Großen Tour hatte Hansueli Sprunger (Schweiz) mit Kepi de Valse gewonnen..

    Ergebnisse CSI3* »       Int. Hachenburger Reitfestival »


    Sport_157
    Mo 16. Aug. 12:18 - Riesenbeck

    Beerbaum verzichtet auf WM - Karriere-Ende später

    Riesenbeck (dpa) - Der erfolgreichste Reiter fliegt nicht zur WM, aber das angedachte Karriereende schiebt er auf. Ludger Beerbaum hat vor der Nominierung des WM-Teams von sich aus auf einen Start in Lexington verzichtet, obwohl ihm gerade dieser Titel noch fehlt.

    Den Traum von der Einzel-Weltmeisterschaft wird der Reit-Star sich in den USA nicht erfüllen können. Er muss weitere vier Jahren warten. Und der 46-Jährige wird deshalb wohl das für die Olympischen Spiele 2012 geplante Ende der Karriere hinauszögern. Dabei sollte mit spätestens 50 Jahren eigentlich Schluss sein.

    «Mit 50 will ich nicht mehr im Sattel sitzen», lautete Beerbaums Standard-Antwort auf Fragen zum Ende seiner Laufbahn. Nun kommt es für den Weltklasse-Reiter, der Ende des Monats 47 Jahre alt wird, anders. «Man soll niemals nie sagen», sagte er nun zur WM 2014: «Gotha ist dann 13 Jahre alt. Das ist das beste Alter. Ich will das nicht ausschließen. Es gibt so viele Gedanken. Es ist noch nicht entschieden.» Der Traum vom letzten fehlenden Titel lebt weiter.

    Beerbaum ist nicht nur der erfolgreichste Reiter der zurückliegenden zwanzig Jahre, der allein bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften elf goldene Medaillen gewonnen hat. Er ist auch Realist. «Es hat keinen Zweck», sagte er am Montag mit Blick auf die bevorstehende WM. «Mir fehlte die Überzeugung.» Das hat er auch Bundestrainer Otto Becker gesagt. «Ich bin froh, dass es geklärt ist.»

    «Sie ist zu jung und zu unerfahren», fasste Beerbaum die Leistung seiner Stute Gotha beim CHIO in Aachen und bei der deutschen Meisterschaften in Münster zusammen. Die Hoffnung zerstob von Runde zu Runde. Mehr als 34 Strafpunkte sammelte er mit dem neunjährigen Pferd in insgesamt sechs Runden. Das WM-Aus war die logische Konsequenz.

    Mit Becker, mit dem er sich in früheren Jahren einige Scharmützel geliefert hatte, sprach Beerbaum den Verzicht frühzeitig ab. «Ich will ja keine Extrawurst», sagte Beerbaum. Der viermalige Olympiasieger und achtmalige deutsche Meister kam dem Coach damit wahrscheinlich zuvor. Zumindest machte er es ihm leichter.

    Marcus Ehning (Borken) und Carsten-Otto Nagel (Wedel) werden nun zum WM-Quartett gehören, gemeinsam mit Beerbaums Angestellten Marco Kutscher (Riesenbeck) und seiner Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen). «Es sind Vorentscheidungen gefallen», sagte Becker, wollte indes keine Namen nennen. Der Coach will noch mit allen zehn Reitern sprechen, die auf der sogenannten «Longlist» stehen, bevor er die vier Auserwählten benennt. Auch noch einmal mit Beerbaum, der nun neu planen muss.


    Sport_156
    So 15. Aug. 16:51 - Münster

    Michaels-Beerbaum reitet zum DM-Sieg

    Münster (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum hat bei den deutschen Meisterschaften im Springreiten zum zweiten Mal den Titel gewonnen. Die 40-Jährige aus dem niedersächsischen Thedinghausen gewann in Münster im Sattel von Checkmate nach vier Runden mit nur einem Abwurf.

    Ein halbes Jahr nach der Geburt ihrer Tochter verwies sie Christian Ahlmann (Marl) mit Lorenzo und Alois Pollmann- Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue auf die Plätze zwei und drei. Für die gebürtige US-Amerikanerin war es der zweite Titel bei den deutschen Meisterschaften nach 1998. Sie darf sich nun Hoffnungen auf einen WM-Start machen.

    Ergebnisse DM SPR/DRE »       Turnier der Sieger Münster »


    Sport_155
    Sa 14. Aug. 18:43 - Valkenswaard (NED)

    Kutscher verteidigt Führung in Millionen-Serie

    Valkenswaard (dpa) - Marco Kutscher hat die Führung in der höchstdotierten Springreiter-Serie der Welt verteidigt. Der Doppel-Europameister aus Riesenbeck belegte bei der achten Station der Global Champions Tour im niederländischen Valkenswaard den vierten Platz.

    Es gewann die US-Amerikanerin Laura Kraut mit Cedric nach fehlerfreiem Stechen in 36,72 Sekunden vor dem Iren Denis Lynch mit Lantinus (0/37,88). Dritter wurde Christian Ahlmann aus Marl, der mit Taloubet einen Abwurf hatte und 37,17 benötigte. Kutscher kassierte mit Cash ebenfalls vier Strafpunkte und ritt 37,52 Sekunden. Letzte Station ist in zwei Wochen in Rio de Janeiro.

    Die Global Champions Tour ist mit einer Millionen Euro dotiert. Während Kutscher wegen der Etappe in Valkenswaard auf einen Start bei der deutschen Meisterschaft in Münster verzichtete, reitet Ahlmann genauso wie Marcus Ehning (Borken) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) bei beiden Turnieren.


    Sport_154
    Mo 02.Aug. 18:45 - San Patrignano (ITA)

    van Asten siegt im Großen Preis von San Patrignano

    San Patrignano (dpa) - Der niederländische Reiter Mathijs van Asten hat den mit 200 000 Euro dotierten Großen Preis beim internationalen Fünf-Sterne-Springturnier im italienischen San Patrignano gewonnen.

    Mit Chester Z zeigte er im Stechen, das neun Teilnehmer des Normalumlaufs erreichten, in 39,45 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt und erhielt ein Preisgeld von 50 000 Euro.

    Bester Deutscher war Ludger Beerbaum aus Riesenbeck, der mit seiner Stute Gotha nach einem Abwurf im Stechen in der Zeit von 40,90 Sekunden Platz acht belegte und dafür 8000 Euro bekam. Platz zwei ging an die Neuseeländerin Samantha McIntosh. Mit Loxley blieb sie im Stechen in 39,79 Sekunden ebenfalls fehlerfrei. Dritter wurde Chris Chugg (Australien) mit Vivant (0 Strafpunkte/40,39 Sekunden).

    Platz 14 ging an Christian Ahlmann (Marl), der mit Lorenzo im Normalumlauf vier Strafpunkte in 70,43 Sekunden hatte. 16. wurde Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Allerdings (4 Strafpunkte im Normalumlauf/72,02 Sekunden).


    Sport_153
    So 25. Jul. 17:28 - Gera

    Lars Nieberg gewinnt Großen Preis in Gera

    Gera (dpa) - Lars Nieberg aus dem hessischen Wäldershausen hat den abschließenden Großen Preis beim dreiwöchigen Geraer Sommer-Meeting der Springreiter gewonnen.

    Im Sattel des elfjährigen Wallachs Levito blieb er im Stechen der mit 30 000 Euro dotierten schweren Prüfung fehlerfrei und kassierte 9000 Euro Preisgeld. Das Duo war im Stechen 2,84 Sekunden schneller als der ebenfalls ohne Fehler über den Parcours gekommene Franke Sloothaak (Borgholzhausen) im Sattel des 13-jährigen Hollsteiner Wallachs Aquino. Platz drei unter den fünf fehlerfreien Paaren im Normalparcours belegte Andreas Schou aus Dänemark.



    Sport_152
    Sa 24. Jul. 20:16 - Chantilly (FRA)

    Beerbaum bester Deutscher in Chantilly

    Chantilly/Frankreich (dpa) - Ludger Beerbaum (Riesenbeck) war als Fünfter bester deutscher Springreiter beim Großen Preis von Chantilly.

    Mit seinem holländischen Hengst Chaman blieb Beerbaum bis zum letzten Hindernis fehlerfrei, doch dann rollte eine Stange zu Boden. Nach zwei fehlerfreien Umläufen kostete ihn dieser Abwurf im Stechen Platz zwei.

    Den Sieg feierte die US-Amerikanerin Laura Kraut mit Cedric. Die Mannschafts-Vizeweltmeisterin von 2006 nahm dafür eine Prämie von 95 000 Euro entgegen. Zweite wurde die Französin Pénélope Leprevost mit Mylord Carthago, Platz drei ging an Edwina Alexander aus Australien mit Cevo Itot du Chateau.

    Fünf der 49 Paare waren in beiden Umläufen fehlerfrei geblieben und hatten den Sieg im Stechen ausgeritten. Nach Beerbaum lieferte Marcus Ehning (Borken) das zweitbeste deutsche Ergebnis. Mit Plot Blue erreichte er Platz sieben. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Checkmate wurden Zwölfte.


    Sport_151
    So 18. Jul. 20:01 - Aachen


    CHIO: Michaels-Beerbaum feiert trotz Platz vier

    Aachen (dpa) - Der Schreck über den verpassten Sieg war schnell vergessen. Ihr Siegerlächeln setzte Meredith Michaels-Beerbaum schon beim Ritt zur Siegerehrung für den Kanadier Eric Lamaze auf. Trotz Platz vier im Großen Preis war die Springreiterin «sehr, sehr glücklich».

    Die 40-Jährige feierte trotzdem und strahlte mindestens genauso wie der siegreiche Olympiasieger aus Kanada. Nur kurz ärgerte sie sich. «Ich wollte zu viel», sagte sie zu ihren zwei Abwürfen im Stechen. Doch je länger sie darüber nachdachte, desto mehr überwog die Begeisterung. «Ich freue mich so sehr», sagte Michaels-Beerbaum. «Shutterfly ist das beste der Pferd der Welt.» Sie war schlichtweg begeistert. «Das ist sehr emotional für mich», erklärte sie: «Was Shutterfly geleistet hat, ist Wahnsinn.» Mit Platz vier gelang es der 40-Jährigen aus Thedinghausen aber nicht, die magere deutsche Bilanz beim größten Turnier der Welt zu retten. Es gab keine Sieg in einem wichtigen Springen.

    Olympiasieger Lamaze gewann mit dem Hengst Hickstead in 51,62 Sekunden. Hinter dem 42-Jährigen landeten der Schweizer Pius Schwizer mit Carlina (51,86) und der Spanier Sergio Alvarez Moya mit Action-Breaker (57,55). Michaels-Beerbaum hatte als Vierte acht Strafpunkte.

    Ein Erfolg im Großen Preis wäre für Michaels-Beerbaum der zweite große CHIO-Sieg nach 2005 gewesen. Dennoch ist die ehemalige Weltranglisten-Erste nach ihrer Babypause wieder auf dem Weg nach oben. «Langsam vertraue ich mir wieder selber», sagte Michaels-Beerbaum, die vor drei Jahren Europameisterin war und nach der Geburt ihrer Tochter vor fünf Monaten immer stärker wird. Siege bei kleineren Turniere feierte sie bereits vorher, doch jetzt «finde ich meinen Rhythmus».

    «Die WM wäre schön», sagte Michaels-Beerbaum, die sich bei vier Startplätzen selbst aber als «Nummer sechs auf der Liste» sieht. «Hoffentlich bleiben alle anderen fit und gesund, dann bleibe ich zu Hause», erklärte sie lächelnd. Die gebürtige Amerikanerin sagte aber auch: «Wenn (Bundestrainer) Otto (Becker) mich braucht, dann ruft er mich an.» Allerdings ist nicht Shutterfly ein WM-Kandidat, sondern Checkmate. Der im Großen Preis eingesetzte Shutterfly ist mit 17 Jahren zu alt: «Das will ich ihm nicht mehr antun.»

    Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning, der mit Küchengirl knapp scheiterte und auf Rang acht kam. «Das war ein ärgerlicher Fehler», sagte der Weltcupsieger. «Einen wirklichen Grund gibt es nicht.» Vielleicht war «ein bisschen Unruhe drin». Elfte wurde Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Lambrasco.

    2 Siege in 16 Springen - das ist kein Debakel, aber eine eher magere Bilanz für die erfolgsverwöhnten deutschen Reiter. «Wir haben nicht die Anzahl von Siegen, aber ich bin nicht unzufrieden», sagte Bundestrainer Becker. «Die Hauptpaare für die WM haben sich gut präsentiert.» Auch wenn die «Decke dünner geworden ist»: «Wir können trotzdem eine gute WM reiten.» Mit dem Abschneiden im Großen Preis war Becker zufrieden: «Fünf von zehn Startern in der zweiten Runde, das ist nicht schlecht.»

    Die Anzahl der CHIO-Siege ist im Vergleich zu früheren Zeiten aber zuletzt deutlich gesunken. Woran das liegt? «Wenn ich es wüsste, würde ich es abstellen», sagte Ehning augenzwinkernd. Der Reiter aus Borken, der dieses Jahr bereits den Weltcup gewann, erklärte: «Es ist ein bisschen unglücklich, aber andere Nationen sind auch stärker geworden.»

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    Sport_150
    Do 15. Jul. 22:49 - Aachen

    Schwarze Serie hält an: Springreiter ohne Sieg

    Aachen (dpa) - Schwarze Serie bei den Springreitern: Nach sieben Einzel-Springen ohne Sieg mussten sich die Deutschen auch im Nationenpreis von Aachen geschlagen geben und mit Platz zwei begnügen.

    Nach einem Blackout von Ludger Beerbaum mit seiner Stute Gotha im ersten Umlauf reichte es beim CHIO nicht mehr zum Sieg. Den traditionsreichen Mannschaftswettbewerb des größten Reitturniers der Welt gewann das Quartett aus Irland. Zum deutschen Team gehörten neben Beerbaum auch Marcus Ehning aus Borken mit Plot Blue, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash und Janne- Friederike Meyer (Schenefeld) mit Lambrasco.



    Do 15. Jul. 19:48 - Aachen

    Niederländer reiten Deutsche in Grund und Boden

    Aachen (dpa) - Zu einer Demonstration der Stärke haben die niederländischen Dressurreiter den CHIO in Aachen genutzt. Knapp drei Monate vor der Weltmeisterschaft in den USA ritt das Oranje-Trio die Konkurrenz in Grund und Boden.

    Mit 236,140 Prozentpunkten erreichten die Reiter aus dem Nachbarland einen riesigen Vorsprung vor den Gastgebern um Isabell Werth (219,665). «Sie sind derzeit das Maß alles Dinge», lobte Bundestrainer Holger Schmezer den Dauer-Rivalen. Mehr als die erwartete Niederlage ärgerte den Coach die Änderung des Reglements, das er als wenig zuschauerfreundlich und als «Durcheinander» bezeichnete.

    Eindrucksvoll zeigten die Niederländer im Dressurviereck ihre derzeitige Vormachtstellung. Das deutsche Team war ohne den Hauch einer Chance. Das beste Einzelergebnis erzielte Europameister Edward Gal, der mit seinem schwarzen Hengst Totilas (83,860) den Grand Prix eindeutig dominierte. Beste deutsche Starterin war Isabell Werth (Rheinberg), die mit Satchmo (75,836) auf den dritten Platz der Einzelwertung kam.

    Die Dominanz der Nachbarn schreckte die Deutschen indes wenig, denn die Niederländer sind seit mehr als einem Jahr schier unschlagbar. Entsprechend milde fielen die Kommentare aus. «Ich bin absolut zufrieden», sagte Werth, die erstmals nach ihrer Dopingsperre wieder in der deutschen Mannschaft ritt. «Satchmo wird immer konstanter», lobte sie ihren Wallach.

    Entschieden wird der Nationenpreis der Dressur erst am 17. Juli nach dem Special. Diese neue Regelung wird in Aachen erstmals angewendet, genau wie die Reduzierung der Teams auf drei Starter. «Das ist nicht halbes und nichts ganzes, eine Mannschaft besteht aus vier Reitern», kritisierte Werth. «Das ist auch für die Zuschauer blöd, weil sie nicht wissen, wer zum Team gehört.» Für Verwirrung sorgte tatsächlich, dass ein vierter Reiter pro Nation als Einzelreiter am Wettbewerb teilnehmen darf.

    «Der Zuschauer möchte auch nach dem ersten Tag einen Sieger, den gibt es aber nicht», sagte Schmezer. «Das bringt den Sport nicht nach vorne.» Neu ist in Aachen zudem, dass es statt fünf Richtern jetzt sieben plus drei Supervisor gibt. «Da sitzen welche als Supervisor, die als Richter zu alt sind, da macht man sich doch unglaubwürdig», klagte Schmezer über das indirekte Aufheben der Altersgrenze von 70 Jahren.

    Angetan war Schmezer hingegen vom Debüt von Christoph Koschel, der erstmals im deutschen CHIO-Team ritt. Der 34 Jahre alte Reiter aus Hagen bei Osnabrück erhielt für den Auftritt mit Donnperignon 72,644 Prozentpunkte und lag damit vor EM-Teilnehmer Matthias-Alexander Rath (Kronberg) mit Sterntaler (71,185), der einige schwere Patzer bei den Piaffen hatte.

    «Es war ein tolles Gefühl», kommentierte Koschel. «Ich habe gemerkt, heute kann was gehen.» Dennoch sei er «ein bisschen zu brav geritten». Der Newcomer im deutschen Team zeigte sich optimistisch für das Dauerduell mit der Niederländern: «In den nächsten Jahren kommen viele nach. Ich sehe das nicht schwarz.»



    Sport_149
    Di 13. Jul. 18:16 - Aachen
     
    Michaels-Beerbaum als Dritte beim CHIO glücklich

    Aachen (dpa) - Die deutschen Springreiter sind am ersten Tag des CHIO in Aachen leer ausgegangen, aber Meredith Michaels- Beerbaum strahlte auch nach ihrem dritten Platz. «Ich bin ganz zufrieden», kommentierte die ehemalige Weltranglisten-Erste aus Thedinghausen.

    «Ich habe nicht probiert zu gewinnen und wollte nur flüssig reiten», sagte die 40-Jährige, die in Aachen um ihr WM-Ticket kämpft. Der Schweizer Steve Guerdat und der Franzose Roger-Yves Bost haben sich zum Auftakt des größten Reitturnier der Welt in der Aachener Soer die Siege in den ersten beiden Prüfungen gesichert. Doch das war Michaels-Beerbaum egal. Nach ihrer Babypause kommt sie immer besser in Form, verpasste den Sieg in 74,42 Sekunden klar. Es gewann der Schweizer Steve Guerdat mit Jalisca Solier (72,55) vor seinem Landsmann Pius Schwizer mit Ulysse (74,09).

    «Im Moment bin ich eher die Nummer sechs als im Team», sagte Michaels-Beerbaum zu ihren WM-Ambitionen. «Die WM wäre richtig schön, aber meine große Leistung in diesem Jahr war die Geburt meiner Tochter», sagte die Weltklasse-Reiterin und nahm kurz danach ihr Kind auf den Arm.

    Im Eröffnungsspringen hatte zuvor Christian Ahlmann aus Marl den Sieg verpasst. Der Doppel-Europameister von 2003 ritt mit Perry Lee auf den zweiten Platz hinter dem Franzosen Roger-Yves Bost mit Jovis de Ravel. Ahlmann blieb mit seinem 13-jährigen Wallach fehlerfrei und benötigte 61,90 Sekunden. Bost gewann in 61,17 Sekunden.

    Bei den Springreitern steht am 14. Juli beim Preis von Europa der erste CHIO-Höhepunkt auf dem Programm, bei dem sich weitere deutsche WM-Kandidaten präsentieren werden. «Es sind acht, die in Frage kommen, wenn nicht einer wie Phönix aus der Asche kommt», sagte Bundestrainer Otto Becker. Neben den A-Kaderreitern gehört Janne- Friederike Meyer zum Kreis der möglichen WM-Starter. Die 29-Jährige aus Schenefeld ließ es anders als Michaels-Beerbaum am Dienstag ruhig angehen und ritt mit Lambrasco nicht auf Sieg, sondern eine sichere Runde und nahm auch einen Zeitfehler in Kauf.

    Meyer wurde von Bundestrainer Otto Becker mit Lambrasco endgültig nominiert. Zum Quartett gehören zudem die erfahrenen Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha, Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue und Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash. Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel (Wedel) wird mit Corradina nicht eingesetzt. Becker erklärte, dass diese Entscheidung keine sportlichen, sondern taktische Gründe habe. Da Nagel bereits für den Großen Preis am Sonntag vorqualifiziert ist, sei ein Start im Nationenpreis nicht notwendig.


    Sport_148
    Di 13. Jul. 14:24 - Aachen

    Ahlmann verpasst Sieg bei CHIO-Auftakt

    Aachen (dpa) - Christian Ahlmann aus Marl hat zum Auftakt des CHIO in Aachen knapp den Sieg verpasst. Der Doppel-Europameister von 2003 ritt beim Eröffnungsspringen des größten Reitturniers der Welt mit Perry Lee auf den zweiten Platz hinter dem Franzosen Roger-Yves Bost mit Jovis de Ravel.

    Ahlmann blieb mit seinem 13-jährigen Wallach fehlerfrei und benötigte 61,90 Sekunden. Bost gewann in 61,17 Sekunden. Hinter Olivier Guillon (Frankreich) mit Luigi d'Amaury (62,84) und Werner Muff (Schweiz) mit Unik (63,63) kam Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit Quiletta du Domaine (65,04) auf den fünften Rang.


    Sport_147
    So 04. Jul. 18:33 - Spangenberg

    Springreiter Brocks gewinnt in Spangenberg

    Spangenberg (dpa) - Springreiter Karl Brocks hat zum ersten Mal den Großen Preis von Spangenberg gewonnen. Für seinen Sieg auf dem erst achtjährigen Codex One erhielt der 31-Jährige aus Wallenhorst 7500 Euro.

    Er benötigte für seine fehlerfreie Runde im zweiten Umlauf 44,03 Sekunden. Zweiter wurde der Niederländer Mathijs van Asten mit Credence (0/44,15), gefolgt von Thomas Voß aus Schülp mit Carinjo (0/44,23). Die Prüfung war mit insgesamt 30 000 Euro dotiert.

    Hitze, Fußball-WM und das Top-Turnier in Estoril in Portugal - «Mehr Konkurrenz kann man kaum haben», sagte Veranstalter Thomas Pflanzelt. Nach einjähriger Auszeit wurde wieder ein internationales Turnier mit ländlichem Flair veranstaltet. 2009 waren nicht genügend Sponsorengelder zusammengekommen. Nun soll das Turnier wieder jährlich stattfinden. Am 4. Juli war das Stadion mit etwa 3000 Besuchern ausverkauft. Insgesamt besuchten etwa 8000 Interessierte das viertägige Turnier.

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    Sport_146
    So 04. Jul. 09:59 - Estoril (POR)

    Michaels-Beerbaum gewinnt Großen Preis in Estoril

    Estoril (dpa) - Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) hat den Großen Preis von Estoril in Portugal gewonnen.

    Mit Checkmate blieb sie in beiden Umläufen und im Stechen fehlerfrei und beendete den Stechparcours in 44,11 Sekunden. 100 000 Euro Prämie kassierte Michaels-Beerbaum für ihren Erfolg. «Das ist der größte Sieg nach meiner Babypause und ich freue mich wahnsinnig», erklärte die 40-jährige Mutter begeistert.

    Estoril war die sechste von neun Stationen der Global Champions Tour, der höchstdotierten Springsportserie der Welt. Den deutschen Doppelsieg machte Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash komplett. Auch er blieb in allen drei Runden fehlerfrei, war aber im Stechen mehr als eineinhalb Sekunden langsamer als die Siegerin. Christian Ahlmann (Marl) wurde mit Taloubet Z Vierter. Marcus Ehning (Borken) landete mit Plot Blue auf Rang sieben.

    Im Zwischenranking der Tour liegt weiterhin Marco Kutscher an der Spitze, gefolgt von Weltmeister Jos Lansink aus Belgien. Auf Platz drei rangiert derzeit Marcus Ehning. Letzte Tourstation ist Ende August Rio de Janeiro/Brasilien. Danach wird das Preisgeld von einer Million Euro unter den 18 Punktbesten der Gesamtwertung verteilt.


    Sport_145
    So 27. Jun. 14:09 - Strzegom (POL)

    Reit-WM ohne Dopppel-Olympiasieger Romeike

    Strzegom (dpa) - Die Weltreiterspiele im September in den USA finden ohne Vielseitigkeits-Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike statt. Der zweifache Goldmedaillen-Gewinner von Hongkong musste sein Pferd Marius vom abschließenden Springen der Drei-Sterne-Prüfung im polnischen Strzegom zurückziehen.

    Damit fehlt die formale Qualifikation für den Start bei der Reit-WM in Lexington/Kentucky. Romeike hatte wegen einer langwierigen Verletzung von Marius beim internationalen Turnier in Luhmühlen vor einer Woche noch auf einen Start verzichtet. Stattdessen sollte die Qualifikation für Kentucky in Strzegom erfolgen.

    «Marius war einfach nicht ganz in Ordnung. Ich habe ihn daher gar nicht erst zur Verfassungsprüfung vorgestellt», sagte Romeike. Eine Untersuchung bei einem Tierarzt in Deutschland soll nun Aufschluss über die neuerliche Verletzung bringen. «Ich hoffe, dass es nur eine Hufprellung ist», sagte Romeike.

    Der Start in Strzegom war der erste offizielle Auftritt seit Anfang 2009. Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte sich der Schimmel am linken Vorderbein verletzt und ein Jahr lang pausiert. Seit Anfang dieses Jahres haben sich beide auf das Comeback vorbereitet. «Marius präsentierte sich in Strzegom ausgezeichnet. Ich wäre natürlich schon gerne in Kentucky dabei gewesen, um unseren Mannschaftstitel zu verteidigen. Aber die Gesundheit geht einfach vor», sagte Romeike.


    Sport_144
    Sa 26. Jun. 22:39 - Monte Carlo (MON)

    Michaels-Beerbaum beste Deutsche in Monaco

    Monaco (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum hat beim Springturnier in Monaco als beste deutsche Reiterin den vierten Platz belegt. Die Thedinghausenerin leistete sich mit Shutterfly im Stechen vier Fehlerpunkte und verpasste so trotz der schnellen Zeit von 35,50 Sekunden das Siegerpodest.

    Den Sieg auf der fünften Station der Global Champions Tour sicherte sich im Fürstentum der Brasilianer Bernardo Alves. Er blieb auf Vancouver d'Auvray ebenso fehlerfrei wie die Irin Jessica Kürten im Sattel ihrer Topstute Libertina und der Belgier Jos Lansink mit Valentina. Aber Alves legte in 35,27 die schnellste Zeit hin und verwies Kürten um 2/100 Sekunden auf den Silberrang. Lansink brauchte 40,21 Sekunden im Stechparcours.

    Christian Ahlmann aus Marl wurde mit 14., Marco Kutscher (Hörstel) landete mit Allerdings auf Position 24 einen Platz vor Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman. Marcus Ehning (Borken) im Sattel von Sabrina belegte Rang 32.

    In der Gesamtwertung verteidigte Kutscher nach fünf von neun Stationen mit 145 Punkten seine Führung. Dahinter rangieren Kürten (137) und Lansink (126). Ehning rutschte vom zweiten auf den vierten Platz (122) ab.


    Sport_143
    So 20. Jun. 18:53 - Rotterdam (NED)

    Nagel bester deutscher Reiter in Rotterdam

    Rotterdam (dpa) - Derbysieger Carsten-Otto Nagel aus Wedel hat beim Großen Preis des CHIO von Rotterdam als bester deutscher Springreiter abgeschnitten. Im Sattel von Corradina wurde der EM-Zweite punktgleich mit der Amerikanerin Laura Kraut und Cedric Dritter.

    Nagel und Kraut blieben im Stechparcours in 41,27 Sekunden fehlerfrei. Der Sieg im Großen Preis des niederländischen Fünf-Sterne-Turniers ging an den Olympia-Zweiten von Hongkong, den Schweden Rolf-Göran Bengtsson. Bengtsson und Casall beendeten das Stechen in 39,43 Sekunden. Zweite wurde die Französin Penelope Leprevost mit Mylord Carthago.

    Der 47-jährige Nagel war der einzige deutsche Reiter im Stechen. Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Gotha mussten im Umlauf einen Zeitfehler hinnehmen und wurden Zehnte. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Lambrasco und Mario Stevens (Molbergen) mit Mac Kinley beendeten den Höhepunkt des CHIO der Niederlande mit jeweils einem Abwurf auf den Plätzen 14 und 15.


    Sport_142
    So 20. Jun 17:55 - Pforzheim

    Ahlmann gewinnt Großen Preis von Pforzheim

    Pforzheim (dpa) - Springreiter Christian Ahlmann aus Marl hat den Großen Preis um den Goldstadt Cup zum Abschluss des internationalen Reitturniers in Pforzheim gewonnen. Der WM-Dritte von 2006 blieb im Stechen mit seinem 13-jährigen Schimmel-Hengst Calvados in 38,04 Sekunden ohne Fehler.

    Als Siegpreis erhielt er ein Auto im Wert von 25 500 Euro. Der 35-Jährige setzte sich vor der Olympia-Vierten Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate (0/38,65) durch. Sie kam trotz starker Leistung nicht an Ahlmanns äußerst schnelle Zeit heran. Den dritten Platz belegte Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) mit Lausejunge (0/39,35). Bester Ausländer war der Italiener Emanuele Gaudino mit Uppercut auf Rang sieben.

    Hans-Thorben Rüder aus Greven hatte am Vortag bereits eine mit 22 500 Euro dotierte Prüfung der Klasse S für sich entschieden. Nach einem fehlerfreien Ritt im Stechen mit der elfjährigen Holsteiner Stute Oralanda gewann er in der Zeit von 43,94 Sekunden vor Shane Sweetnam (Irland) im Sattel von Amaretto Darco (0/45,69) und der für die Ukraine reitenden Katharina Offel aus Lohmar mit La Bomba (0/47,30).

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    Sa 19. Jun. 18:11 - Pforzheim

    Rüder gewinnt Springen der Klasse S in Pforzheim

    Pforzheim (dpa) - Springreiter Hans-Thorben Rüder aus Greven hat eine mit 22 500 Euro dotierte Prüfung der Klasse S beim internationalen Reitturnier um den Goldstadt-Cup in Pforzheim gewonnen.

    Rüder blieb im Stechen mit der elfjährigen Holsteiner Stute Oralanda in 43,94 Sekunden fehlerfrei. Den zweiten Platz belegte Shane Sweetnam (Irland) im Sattel von Amaretto darco (0/45,69) vor der für die Ukraine reitenden Katharina Offel aus Lohmar mit La Bomba (0/47,30).



    Fr 18. Jun. 20:58 - Pforzheim

    Meredith Michaels-Beerbaum gewinnt in Pforzheim

    Pforzheim (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen hat beim internationalen Reitturnier in Pforzheim ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

    Mit ihrem Championatspferd Checkmate gewann die Weltmeisterschafts-Dritte das Hauptereignis mit einem fehlerfreien Ritt in 63,42 Sekunden vor dem Neu-Oberschwaben Tim Hoster aus Altheim auf dem neunjährigen französischen Wallach Nino Des Buissonnets. Der gebürtigen Ägypter Andre Sakakini (Italien) belegte mit Hollerith (0/64,56 Sekunden) Rang drei. Zuvor war in einer Springprüfung der Klasse S die Fürtherin Jörne Sprehe mit Orlando Plus nicht zu bezwingen.


    Sport_141
    So 06. Jun 16:13 - St. Gallen (SUI)

    Nagel reitet in St. Gallen zum Sieg

    St. Gallen (dpa/fn-press) - Der schleswig-holsteinische Springreiter Carsten-Otto Nagel hat sich beim Nations-Cup-Turnier in St. Gallen den Großen Preis gesichert. Der Vize-Europameister aus Wedel gewann das Schweizer Top-Turnier im Sattel von Corradina.

    Das Paar blieb in beiden Runden fehlerfrei und gewann aufgrund der besseren Zeit im zweiten Umlauf vor dem Iren Cian O'Connor mit Club Lady
    (0/53,73), dem es neben Nagel als einzigem Reiter gelang, in beiden Umläufen fehlerfrei zu bleiben. Vor allem die knappe Zeitvorgabe in dem mit insgesamt 300.000 Euro dotierten Großen Preis bereitete den Paaren Probleme. So musste auch der drittplatzierte Niederländer Marc Houtzager mit Opium in beiden Umläufen jeweils einen Strafpunkt hinnehmen, obwohl alle Stangen liegen blieben (2/61,06).

    Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) war zwar im zweiten Umlauf mit seiner Stute Sabrina (8/49,15) schneller als die Konkurrenz, kassierte aber zwei Abwürfe und landete somit auf Rang neun. Nach jeweils zwei Abwürfen in Umlauf eins verpassten die beiden weiteren deutschen Springreiter Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Clintus (8/85,60) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman (9/88,79) die zweite Runde der besten zwölf Paare. www.csio.ch


    Sport_140
    So 06. Jun 16:12 - Balve

    Springreiter Zoer siegt in Balve

    Balve (dpa/fn-press) - Der Niederländer Albert Zoer hat den Großen Preis von Balve gewonnen. Bei dem internationalen Reitturnier im Sauerland setzte sich der Team-Weltmeister im Stechen mit seinem neunjährigen Wallach Uraguay durch.

    Die dreimalige Deutsche Meisterin bei den Damen Eva Bitter feierte mit ihrem elfjährigen Hannoveraner-Hengst Satisfaction ihren bislang größten Erfolg in diesem Jahr. Das Paar bewältigte den Stechparcours fehlerfrei in 45,86 Sekunden. Besser waren nur der Niederländer Albert Zoer mit Uraguay (0/44,18), der den Großen Preis für sich entschied, und der im Münsterland lebende Ire Denis Lynch mit Lantinus (0/44,24) auf Platz zwei. Lynch  konnte sich nach einer längeren Verletzungspause seines Toppferdes Lantinus, mit dem er im vergangenen Jahr den Großen Preis von Aachen gewann, über ein erfolgreiches Comeback seines 12-jährigen Hannoveraner Wallachs freuen und auch seine Führung in der Zwischenwertung der Riders Tour verteidigen.

    Zoer zeigte sich nach seinem Siegesritt, für den er 25.000 Euro kassierte, überrascht: "Mit einem Sieg hatte ich nicht gerechnet, weil mein Pferd noch sehr jung ist. Uraguay hat eine sehr große Galoppade und so kam ihm der Stechparcours mit den langen Galoppstrecken sehr entgegen." Sich gut im Stechparcours zurecht fand sich auch der erst 21-jährige Nisse Lüneburg (Hetlingen), der nach einem fehlerfreien Ritt im Stechen in 52,89 Sekunden mit seiner 10-jährigen Holsteiner-Stute Piana Joenna Siebter wurde.

    Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) schaffte es als dritte Deutsche in den zweiten Umlauf, musste sich aber mit ihrer erst neunjährigen Stute Kismet nach zwei Abwürfen mit Platz elf begnügen. "Ich hatte in Balve auch Shutterfly am Start, allerdings nur in zwei kleineren Springen, um ihn für die Aufgaben der kommenden Wochen aufzubauen. Für Kismet war es der erste internationale Große Preis", so die erfolgreichste deutsche Amazone.

    Nach den Etappen in Hamburg und Wiesbaden führt Denis Lynch die Zwischenwertung der Riders Tour mit 45 Punkten an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Heiko Schmidt (Neu Benthen/27 Punkte) und Carsten-Otto Nagel (Wedel/25)..

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    Sport_139
    Sa 05. Jun 17:14 - Balve

    Dahlmann gewinnt Springreiter-Championat in Balve

    Balve (dpa) - Springreiter Franz-Josef Dahlmann aus Sendenhorst hat das Championat beim internationalen Turnier «Balve Optimum» gewonnen.

    Dahlmann setzte sich auf der elfjährigen Stute Lifou im Stechen ohne Fehlerpunkte und in 39,31 Sekunden gegen den ebenfalls fehlerfreien Christian Ahlmann (Marl) auf Calvados Z (40,59) durch. Er sicherte sich ein Preisgeld von 11 500 Euro. Ahlmann gewann 8000 Euro.

    Rang drei und 6000 Euro gingen an Daniel Deußer (Kirberg) auf Cabreado S.E. (0 Fehlerpunkte/41,40 Sekunden), der Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cefalo (0/41,42) hinter sich ließ.




    Fr 04. Jun 17:25 - St. Gallen (SUI)

    Deutsche Springreiter Nationenpreis-Zweite

    St. Gallen (dpa) - Deutschlands Springreiter haben beim 83. Nationenpreis der Schweiz hinter Frankreich den zweiten Platz belegt.

    Marco Kutscher aus Hörstel mit Cash, Derby-Sieger Carsten-Otto Nagel aus Wedel mit Corradina, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha und Marcus Ehning aus Borken mit Plot Blue mussten sich bei 13 Fehlerpunkten nur den Franzosen (8) geschlagen geben. Großbritannien wurde mit 19 Strafpunkten Dritter.

    Für den Sieg in St. Gallen erhält das französische Quartett eine Prämie von 64 000 Euro, die deutsche Mannschaft von Equipechef Otto Becker muss sich mit immerhin 40 000 Euro begnügen.

    Kutscher unterlief auf Cash in den beiden Umläufen jeweils ein Abwurf. Nagel lieferte auf Corradina im ersten Durchgang mit vier Fehlern das Streichresultat. Beerbaum kam mit seinem Pferd Gotha auf insgesamt fünf Fehlerpunkte, Ehning musste nach einem Null-Fehler- Auftaktritt zum zweiten Durchgang mit Plot Blue nicht mehr antreten.

    Olympiasieger USA (39) belegte hinter Irland (28), Gastgeber Schweiz (30) und Spanien (32) den siebten Platz.


    Sport_138
    So 30. Mai 15:39 - Nörten-Hardenberg

    Niederländer feiert, Deutsche reiten hinterher

    Nörten-Hardenberg (dpa) - Der Niederländer Jeroen Dubbeldam feierte, die deutschen Springreiter gratulierten: Im strömenden Regen hat der Olympiasieger von 2000 erstmals den Großen Preis von Nörten-Hardenberg gewonnen.

    Beim Höhepunkt des Burgturniers in der Nähe von Göttingen setzte sich der Niederländer im Stechen mit Simon durch und holte sich den Wanderpreis «Goldene Peitsche». Denise Sulz (Nagold) wurde nach vier Strafpunkten und 44,28 Sekunden als beste deutsche Teilnehmerin mit ihrem Pferd Acara Dritte.

    «Ich bin sehr, sehr happy», sagte Dubbeldam, den die Konkurrenz im Stechen mit seinem fehlerfreien Ritt unter Druck gesetzt hatte. Hinter dem 37 Jahre alten Sieger, der 44,89 Sekunden benötigte, kam die schnellere US-Amerikanerin Lauren Hough mit Casadora wegen eines Abwurfs nur auf Rang zwei. Das Turnier, das unterhalb der Schlossruine des Grafen von Nörten-Hardenberg ausgetragen wird, gehört mit dem Wanderpreis der «Goldenen Peitsche» zu den Klassikern des deutschen Reitsports.

    Vorjahressiegerin Anna-Maria Jakobs scheiterte bereits im Normalparcours. Die 27-Jährige aus Diemelstadt sammelte mit ihrem Lausejunge drei Abwürfe. Auch Holger Wulschner (Groß Viegeln), der zum dritten Mal gewinnen und sich die «Goldene Peitsche» dauerhaft sichern wollte, patzte mit Cefalo am letzten Hindernis. «Ich kann dem Grafen versprechen, ich versuche es nächstes Jahr wieder.»

    Am Vorabend hatte Christian Ahlmann für den einzigen Sieg der einheimischen Reiter in einem wichtigen Springen gesorgt. Der Doppel-Europameister von 2003 setzte sich bei der Hardenberg-Trophy mit Firth of Clyde strafpunktfrei in 40,95 Sekunden durch und hängte in der Siegerrunde kurz vor Mitternacht Mario Stevens (Molbergen) mit Mac Kinley um eine Zehntel-Sekunde ab. Das Championat von Nörten-Hardenberg gewann Denis Lynch mit Lacroix (0/36,07) vor Dubbeldam mit Simon (37,35). Marco Kutscher (Riesenbeck) kam als bester deutscher Teilnehmer mit Allerdings (38,15) auf Rang drei.

    Beim zeitgleichen Nations-Cup-Turnier in Rom haben die deutschen Springreiter nur Platz fünf belegt. In der vor allem mit Nachwuchsreitern besetzten Mannschaft überzeugte Janne-Frederike (Schenefeld), die mit Lambrasco in beiden Runden fehlerfrei blieb. Es gewann die französische Mannschaft mit insgesamt vier Strafpunkten vor England (8), Spanien und Irland (beide 12).

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    Sport_137
    Sa 29. Mai 17:48 - Nörten-Hardenberg

    Springreiter Lynch gewinnt Championat

    Nörten-Hardenberg (dpa) - Der Springreiter Denis Lynch hat das Championat von Nörten-Hardenberg gewonnen. In der Hauptprüfung des zweiten Tages beim Burgturnier in der Nähe von Göttingen setzte sich der 34-Jährige im Stechen mit seinem Pferd Lacroix durch, das er erst seit wenigen Wochen reitet.

    Hinter dem in Münster lebende Lynch, der 36,07 Sekunden benötigte, belegte der ebenfalls fehlerfreie Niederländer Jeroen Dubbeldam mit Simon (37,35) den zweiten Platz. Marco Kutscher (Riesenbeck) kam als bester deutscher Teilnehmer mit seinem Pferd Allerdings (38,15) auf Rang drei. Abschluss des Turniers ist der Große Preis um die «Goldene Peitsche» (N3/13.45 Uhr). Titelverteidigerin ist Anna-Maria Jakobs aus Diemelstadt.



    Sport_136
    Mo 24. Mai 18:55 - Wiesbaden

    Ire Denis Lynch gewinnt Großen Preis in Wiesbaden

    Wiesbaden (dpa) - Zum ersten Mal seit 31 Jahren wurde bei der Siegerehrung zum Großen Preis des Reitturniers in Wiesbaden die irische Nationalhymne gespielt. Der Sieger Denis Lynch wohnt allerdings in Deutschland, und zwar in Münster.

    Er hatte am Pfingstmontag in der Siegerrunde das Glück gehabt, mit seinem Pferd Abberuail als Letzter starten zu dürfen und war 0,08 Sekunden schneller als der bis dahin führende Marcus Ehning aus Borken gewesen. Das brachte ihm eine Siegerprämie von 23 000 Euro ein. Für Ehning wäre es der zweite Sieg in Folge gewesen: Letztes Jahr hatte er mit Vulkano gewonnen, dieses Jahr hätte er mit Küchengirl fast geschafft.

    Weit ab vom Schuss in der Platzierten-Liste landete Marco Kutscher aus Riesenbeck mit Clintus nach einem Hindernisfehler im Umlauf. Große Siegeschancen hatte er sich ohnehin nicht ausgerechnet. «Er kann zwar an guten Tagen einen solchen Parcours gut gehen. Aber man muss schon die Kirche im Dorf lassen», sagte er über sein zehnjähriges Pferd.

    Die Haupt-Dressurprüfung des Wiesbadener Turniers, den Grand Prix Special, gewann zum zehnten Mal Isabell Werth aus Rheinberg, seit 2006 siegt sie dort in Serie. «Es war dieses Jahr das erste Turnier draußen, und dafür bin ich rundherum zufrieden», sagte die 40-Jährige über die mit einigen Patzern versehenen Vorstellungen mit ihrem Satchmo. Am Vortag war sie im Grand Prix hinter dem Lokalmatadoren Matthias Alexander Rath aus Kronberg Zweite geworden. Zu den Siegern gehörten auch die Veranstalter: Bei schönstem Sommerwetter besuchten mindestens 60 000 Menschen das viertägige Turnier - das war ein Rekordergebnis.

    Am 22. Mai war der 35-jährige Kutscher groß gefeiert worden, allerdings nicht in Wiesbaden, sondern in Turin. Dort brachte ihm sein Pferd Cash viel Geld ein, nämlich 100 000 Euro für den Sieg bei der dritten Etappe der hoch dotierten Global Champions Tour (GCT). Kutscher führt nun die Gesamtwertung der GCT an. Mit seinem Turiner Sieg verdrängte er Ehning, der mit Sabrina 13. geworden war, auf den zweiten Platz. «Cash ist schon lange mein bestes Pferd im Stall, es hat nur keiner so richtig bemerkt», scherzte er.

    Ehning, Kutscher, Lynch und die Australierin Edwina Alexander gehörten zu den insgesamt sechs Wiesbadener Springreitern, die zuvor noch in Italien geritten und dann nach Hessen geflogen waren. «Ich bin um fünf Uhr aufgestanden, es ist schon alles sehr anstrengend», sagte Alexander, kurz nachdem sie Zweite im Schlosspark-Preis geworden war.

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    Sport_135
    So 23. Mai 20:22 - Wiesbaden

    Christian Ahlmann gewinnt Preis von Hessen

    Wiesbaden (dpa) - Springreiter Christian Ahlmann hat den Preis von Hessen beim internationalen Reitturnier in Wiesbaden gewonnen. Er blieb in der Siegerrunde mit Calvados in 42,51 Sekunden fehlerfrei.

    Nicole Shahinian Simpson aus den USA wurde auf Kilkenny Rindo mit einer Null-Fehler-Runde in 43,52 Sekunden Zweite. Rang drei ging an die Britin Ellen Whitaker mit Online (0/43,99). Der zweitbeste Deutsche war Daniel Lahmann aus Groß Denkte mit District auf Rang vier (0/44,30).

    Im Dressurviereck dominierte Matthias Alexander Rath aus dem nahe gelegenen Kronberg. Er holte sich trotz einiger Patzer den Sieg beim Grand Prix. «Der Platz hier in Wiesbaden ist einfach kein Platz für lockere Runden», sagte der 25 Jahre alte Student nach seinem Auftritt mit seinem Top-Pferd Sterntaler. Auch Isabell Werth aus Rheinberg hatte mit Satchmo Schwierigkeiten im Viereck gehabt, sie wurde Zweite. Rang drei ging an den Spanier Jordi Domingo mit Prestige.



    Sport_134
    So 23. Mai 17:37 - Wiesbaden


    Springreiter Denis Lynch gewinnt Schlossparkpreis

    Wiesbaden (dpa) - Der in Münster lebende Ire Denis Lynch hat am Pfingstsonntag den Schlossparkpreis beim internationalen Reitturnier in Wiesbaden gewonnen. Mit Abberuail benötigte er für seine fehlerfreie Runde im Stechen 43,82 Sekunden, damit war er deutlich schneller als die Konkurrenz.

    Edwina Alexander auf dem zweiten Platz benötigte mit Cevo Socrates 45,70 Sekunden. Dritte wurde die Britin Ellen Whitaker mit Ocolado (0/45,79). Bester Deutscher war Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Clintus auf Rang sechs (0/49,16). Er war am Vortag noch in Turin geritten und hatte dort die dritte Etappe der hoch dotierten Global Champions Tour gewonnen.



    Sport_133
    Sa 22. Mai 21:55 - Turnin (ITA)

    Kutscher bei Global Champions Tour auf Rang eins

    Turin (sport1.de) - Marco Kutscher hat die Führung in der Global Champions Tour übernommen. Der Ex-Europameister aus Hörstel gewann mit dem Holsteiner Wallach Cash in Turin die dritte Etappe der weltweit gewinnträchtigsten Springsport-Serie und löste mit 105 Punkten Weltcup-Sieger Marcus Ehning als Erster der Gesamtwertung ab.

    Für seinen Sieg erhielt Kutscher eine Siegprämie von 100.000 Euro. "Cash ist ein tolles Pferd. Ich werde mich mit ihm auf die Global Champions Tour konzentrieren. Sollte ich zudem für die WM Ende September in den USA nominiert werden, umso schöner", sagte Kutscher.

    Der Doppel-Europameister von 2005 zeigte im Stechen von Turin mit seinem Holsteiner Wallach in 37,98 Sekunden den schnellsten Nullfehlerritt. Der Brite Nick Skelton belegte mit Carlo in 38,18 Sekunden ohne Fehler den zweiten Platz und erhielt immerhin ein Preisgeld von 65.000 Euro. Dritter wurde Olympiasieger Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit Rebozo in fehlerfreien 41,12 Sekunden.

    Zweitbester Deutscher war Markus Ehning, der in Turin mit der Stute Sabrina Platz 13 belegte. Meredith Michales-Beerbaum schied nach einem Sturz aus, blieb aber wie auch ihr Pferd Shutterfly unverletzt.

    In der Gesamtwertung liegt Ehning (90 Punkte) hinter Kutscher auf Rang zwei. Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum belegt im Gesamtranking nach Platz 28 in Turin mit Gotha den 18. Rang, Meredith Michaels-Beerbaum liegt auf Platz 21. www.globalchampionstour.com


    Sport_132
    Sa 22. Mai 18:25 - Wiesbaden

    S&G Goldstadt Cup Sieger 2009 gewinnt Championat von Wiesbaden

    Wiesbaden (dpa) - Christian Ahlmann aus Marl hat beim internationalen Reitturnier in Wiesbaden im Championat der hessischen Landeshauptstadt den zweiten Platz belegt.

    Der 35-Jährige war mit Coquet bei seiner fehlerfreien Runde nur 0,19 Sekunden langsamer als der Ägypter Abdel Said, der mit Avenir die Prüfung gewann (0/63,31). Dritter wurde der Mexikaner Enrique Gonzales mit Charro (0/63,93). Als zweitbester Deutscher belegte Tobias Meyer aus Dalgow mit Aluta Rang fünf (0/64,61).

    Das Eröffnungsspringen des Pfingstturniers hatte zuvor Hugo Simon gewonnen. Der 67 Jahre alte Pfälzer, der für Österreich reitet, brachte mit seinem Pferd Caldato den Parcours fehlerfrei in 53,48 Sekunden hinter sich. Rang zwei ging an die Britin Ellen Whitaker mit Royal Rose (0/54,59), Dritter wurde Thomas Mühlbauer aus Kötzting mit Airport (0/55,79). Zweitbester Deutscher war Marcus Wenz aus Niederzeuzheim mit My Baby Blue, der Platz sieben belegte (0/59,31).

    In der Vielseitigkeitsprüfung des Turniers war Weltcup-Sieger Michael Jung das Maß aller Dinge. Der 27-Jährige aus Horb in Baden- Württemberg gewann auf seinem River of Joy mit 37,00 Punkten sicher die Drei-Sterne-Prüfung, mit Leopin wurde er Zweiter (51,40). Rang drei ging an Benjamin Winter aus Warendorf mit Wild Thing Z (52,40).



    Sport_131
    So 16. Mai 18:16 - München

    Niederbayer Kraus gewinnt Großen Preis von Bayern

    München (dpa) - Der Altfraunhofener Jürgen Kraus hat beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in München den Großen Preis von Bayern gewonnen. 

    Mit seinem Schimmel-Wallach Cash lieferte der 50-Jährige im Stechen in 49,96 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt des Feldes ab. Der Niederbayer kassierte eine Siegprämie in Höhe von 7200 Euro. Zweiter wurde der Niederländer Marc Houtzager, der mit Tamino den Stechparcours fehlerfrei in 50,07 Sekunden beendete. Rang drei ging an den Schweden Angelica Augustsson mit Carmelita (null Strafpunkte/51,48 Sekunden).

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    Sport_130
    So 16. Mai 18:15 - Hamburg-Klein Flottbek

    Nagel gewinnt 81. Spring-Derby in Hamburg

    Hamburg (dpa) - Lokalmatador Carsten-Otto Nagel hat zum zweiten Mal das Deutsche Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek gewonnen und die Siegesserie der Mecklenburger Springreiter beendet. 

    Elf Jahre nach seinem ersten Coup setzte sich der Wedeler Gestütsleiter im Stechen der besten Vier mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt in 51,63 Sekunden durch. Anschließend durfte sich der 47- Jährige, der den zehnjährigen Hengst Lex Lugar ritt, unter dem Jubel von mehr als 20 000 Zuschauern über die Siegprämie von 35 000 Euro freuen.

    Heiko Schmidt aus Neu Benthen mit Coverlady (0 Fehler/52,52 Sekunden) und der Brasilianer Bernardo Alves mit Quentin (0/54,33) hatten das Nachsehen. Der große Pechvogel war der Bremer Hergen Forkert, der im Stechen stürzte und nur Vierter wurde. Vor Nagels Sieg bei der 81. Auflage hatten dreimal in Serie Mecklenburger Springreiter gejubelt.

    Das 50. Dressur-Derby brachte Falk Rosenbauer, Musterschüler des einstigen Dressur-Altmeisters Herbert Rehbein, einen souveränen Sieg. Rosenbauer gewann das Finale mit dem traditionellen Pferdewechsel mit 3856 Punkten vor Oliver Luze (Kattendorf) und Carola Koppelmann (Freiburg/Niedersachsen) mit je 3792 Zählern. «Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin natürlich sehr zufrieden», sagte Rosenbauer.

    Turnierdirektor Paul Schockemöhle hatte vor Nagels zweitem Erfolg prophezeit: «Diesmal gewinnen die Briten oder Christian Ahlmann.» Er irrte sich aber ebenso wie Vorjahressieger Thomas Kleis, der prognostiziert hatte: «Diesmal ist mein Freund Heiko Schmidt an der Reihe.» Zwar imponierte der Mecklenburger mit einer mutigen Runde im Stechen des mit 105 000 Euro dotierten Deutschen Derbys, doch Nagel war am Ende 0,89 Sekunden schneller - und die bis auf den letzten Platz gefüllte Flottbeker Arena verwandelte sich in ein Tollhaus.

    Stolzer Besitzer einer 35 000 teuren Nobelkarosse wurde der in Münster lebende Ire Denis Lynch, der zum Auftakt des 81. Derby- Turniers das Mercedes-Championat von Hamburg gewonnen hatte.

    Die mit 285 000 Euro dotierte Global Champions Tour von Deutschland dominierten die Frauen. Die Amerikanerin Lauren Hough hatte mit ihrem Wallach Quick Study auf der zweiten Station der Turnierserie die stärksten Nerven und ließ in fehlerfreien 42,46 Sekunden im Stechen der Konkurrenz keine Chance. Zweite wurde die Australierin Edwina Alexander mit Cevo Itot du Chateau vor Laura Kraut (USA) mit Cedric. Als einziger Deutscher hatte Marco Kutscher (Riesenbeck) mit dem Wallach Cash das Stechen erreicht, in dem er sich allerdings mit dem vierten Rang begnügen musste.

    Kurios: Mit seinem fehlerfreien Ritt als letzter der 50 Teilnehmer hatte Kutscher seinem Chef Ludger Beerbaum den zweiten Umlauf versperrt. Der Top-Favorit wurde im ersten Umlauf lediglich 19. und musste zuschauen, als die besten 18 um den Einzug ins Stechen kämpften. Nach zwei Stationen der Global Champions Tour führt Marcus Ehning (66 Punkte) vor Kutscher (65) und der Amerikanerin Kraut (54).

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    Sport_129
    So 16. Mai 14:58 - München

    Dessur: Niederländischer Doppelerfolg in München

    München (dpa) - Der niederländische Doppel-Europameister Edward Gal hat die Grand Prix Kür beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in München gewonnen. Der 40-Jährige siegte mit seinem zehnjährigen Hengst Totilas und einem Ergebnis von 88,450 Prozent überlegen. 

    Damit strich Gal auch eine Siegprämie in Höhe von 16 000 Euro ein. Rang zwei ging an seine niederländische Teamkollegin Adeline Cornelissen. Die 29-Jährige erhielt vom Richtergremium für ihre Vorstellung auf dem Wallach Parzival 83,100 Prozent. Auf Platz drei rangierte Isabell Werth (Rheinberg). Die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt kam mit ihrem Hannoveraner Wallach «Warum nicht» auf 81,900 Prozent.


    Sport_128
    So 16. Mai 14:35 - Hamburg-Klein Flottbek

    Rosenbauer gewinnt 50. Dressur-Derby in Hamburg

    Hamburg (dpa) - Falk Rosenbauer vom schleswig-holsteinischen Grönwohldhof hat in Hamburg mit einer überzeugenden Vorstellung das 50. Deutsche Dressur-Derby gewonnen. 

    Der 37-Jährige siegte im Finale mit dem traditionellen Pferdewechsel mit 3856 Punkten. Mit einem Rückstand von 64 Zählern folgten Carola Koppelmann (Freiburg/Niedersachsen) und Oliver Luze (Kattendorf/Schleswig- Holstein), die sich in Abwesenheit der besten Dressurreiter Europas den zweiten Platz teilten.


    Sport_127
    Sa 15. Mai 18:11 - München

    Italiener Govoni gewinnt Championat von München

    München (dpa) - Der italienische Springreiter Gianni Govoni hat das Championat von München gewonnen und sich damit eine Siegprämie in Höhe von 4800 Euro gesichert. 

    Beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in der bayerischen Landeshauptstadt schaffte der 43- Jährige mit seinem Wallach Little Tinka in 39,64 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt des Teilnehmerfeldes. Platz zwei ging Altmeister Hugo Simon aus Österreich. Der 67-Jährige erreichte mit Hors la Loi das Ziel fehlerfrei in 40,14 Sekunden. Dritter wurde Daniel Lahmann (Syke) mit District (0 Strafpunkte/40,55 Sekunden).


    Sport_126
    Sa 15. Mai. 18:00 - Hamburg-Klein Flottbek

    Triumph der Frauen - Kutscher in Hamburg Vierter

    Hamburg (dpa) - Drei Amazonen triumphierten bei der mit 285 000 Euro dotierte Global Champions Tour von Deutschland in Hamburg. 

    Die Amerikanerin Lauren Hough hatte mit dem 11-jährigen Wallach Quick Study auf der zweiten Station der höchstdotierten Turnierserie der Springreiter die stärksten Nerven: Im Stechen der besten Vier ließ sie als letzte Reiterin mit fehlerfreien 42,46 Sekunden der Konkurrenz keine Chance. 95 000 Euro waren der verdiente Lohn. Die weiteren Podest-Plätze erkämpften sich die 36-jährige Australierin Edwina Alexander mit Cevo Itot du Chateau und einem Abwurf in 38,43 Sekunden und Laura Kraut (USA) mit Cedric (4/38,84 ).

    Als einziger Deutscher hatte der Europameister von 2005, Marco Kutscher (Riesenbeck), mit dem 14-jährigen Holsteiner Wallach Cash das Stechen erreicht, in dem er sich nach einem Abwurf (38,94 Sekunden) allerdings mit dem vierten Rang begnügen musste. Immerhin konnte er sich auch noch über 21 850 Euro freuen. Das Kuriosum: Mit seinem fehlerfreien Ritt als Letzter der 50 Teilnehmer hatte er seinem Chef Ludger Beerbaum den zweiten Umlauf versperrt. Top-Favorit Beerbaum wurde im ersten Umlauf lediglich 19. und musste zuschauen, als die besten 18 um den Einzug ins Stechen kämpften.

    Die glücklichste Reiterin aber war vor 17 000 Zuschauern die Hamburgerin Janne-Friederike Meyer, obwohl sie wegen eines Zeitfehlerpunktes im ersten Umlauf mit ihrem Holsteiner Wallach Cellagon Lambrasco auf dem undankbaren fünften Rang landete. Meyer ist eine ungewöhnlich vielseitige Sportlerin. Sie taucht gern und erwirbt zur Zeit den Pilotenschein. «Lambrasco war hervorragend. An dem einen Zeitfehlerpunkt kann man nichts machen. Für mich war dieser fünfte Platz in diesem starken Feld eine ganz große Sache», sagte die Hanseatin, die 18 050 Euro Prämie einstrich.

    Ebenfalls sehr zufrieden war der 38-jährige Oliver Luze aus dem schleswig-holsteinischen Kattendorf, der mit seinem Holsteiner Hengst Hellenenhofs Carabas zum ersten Mal eine internationale Grand Prix Special-Kür der Dressurreiter gewinnen konnte. Luze, zehn Jahre lang im hessischen Gestüt Tannenhof tätig, war mit 1730 Punkten eine ganze Klasse besser als die Amerikanerin Susan Dutta mit Currency DC (1648) und Kathleen Keller (Harsefeld) mit ihrem Hannoveraner Wallach Wonder FRH.

    «Carabas ging hervorragend. Er wird immer besser», meinte Luze, der in Norddeutschland kein Unbekannter ist. Der Wahl-Holsteiner, der sieben Jahr in den USA für den Oldenburger Zuchtverband tätig war, hatte seine Laufbahn einst auf dem berühmten Grönwohldhof in Schleswig-Holstein begonnen. Mit Carabas gilt er nun als neue deutsche Dressurhoffnung.


    Sport_125
    Fr 14. Mai. 17:55 - Hamburg-Klein Flottbek

    Springreiter Williams Favorit auf Derby-Sieg

    Hamburg (dpa) - Der Brite Guy Williams ist im 81. Deutschen Derby großer Herausforderer der deutschen Springreiter. Der 38-Jährige gewann in Hamburg-Klein Flottbek auf dem 14 Jahre alten Wallach Skip Two Ramiro auch die zweite Qualifikation. 

    Auf dem 760 Meter langen Parcours mit seinen 13 schweren Hindernissen blieb das Paar in 98,28 Sekunden fehlerlos. Doch hinter Williams formiert sich die deutsche Armada: Holger Wulschner aus Passin auf Chaplin (103,37 Sekunden), Christian Ahlmann aus Marl auf Perry Lee (104,18) und André Thieme aus Redefin auf Nacorde (108,37) belegten die Plätze zwei, drei und vier. Vorjahresgewinner Thomas Kleis aus Gadebusch ritt Carassina, sein Siegerpferd von 2009, und Cousteau ebenfalls ohne Abwurf auf die Ränge fünf und sechs.

    Williams hielt sich nach seinem mit 5000 Euro dotierten Erfolg bei den Prognosen für das große Finale am Sonntag zurück. «Das ist vielleicht sogar ein Sieg zu früh», sagte er dem NDR-Fernsehen. Der in Groß Viegeln lebende Wulschner, der die Traditionsveranstaltung schon vor zehn Jahren für sich entschieden hatte, gab sich deutlich selbstbewusster: «Ich kann gewinnen.»

    Doch auch der 32 Jahre alte Mecklenburger Kleis präsentiert sich in blendender Verfassung. Er steuerte die 13-jährige Stute Carassina und sein Zweitpferd Cousteau so souverän über den Kurs und die Hindernisse, dass mit ihm im Kampf um den Derby-Sieg zum Abschluss auf jeden Fall zu rechnen ist.

    Der Ire Denis Lynch und der Brite Williams hatten den Auftakt des 81. Derby-Turniers dominiert. Nachdem sich Williams in der ersten Qualifikation vor Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) und dem Mecklenburger Felix Ewald durchgesetzt hatte, schlug im Championat von Hamburg die große Stunde von Lynch.

    Mit seinem zwölfjährigen Wallach Nabab's Son gewann er das Stechen mit einem fehlerfreien Ritt in 44,36 Sekunden und ließ acht Konkurrenten hinter sich. Der Lohn war ein Auto im Wert von 35 000 Euro. Zweiter wurde der Brite Nick Skelton mit Carlo (44,99) vor dem Münchner Außenseiter Max Kühner mit Coeur de Lion (46,79). Skelton holte sich am Freitag auf Unique XVII 5000 Euro Prämie für den Erfolg in einer internationalen Prüfung mit Hindernissen von maximal 1,50 Metern Höhe.

    Für die deutschen Favoriten war der Himmelfahrtstag ein Debakel. Weder Ehning noch Ludger Beerbaum (Riesenbeck) konnten sich, wie auch Weltmeister Jos Lansink (Belgien) und Olympiasieger Jeroen Dubbeldam (Niederlande), für das Stechen qualifizieren. Meredith Michaels- Beerbaum (Thedinghausen) musste aufgeben. Wulschner wurde Vierter, Marcus Ehnings jüngerer Bruder Johannes beendete das Stechen als Achter.
     

    Sport_124
    Fr 14. Mai. 17:40 - Hamburg-Klein Flottbek

    Guy Williams gewinnt zweite Derby-Qualifikation

    Hamburg (dpa) - Der britische Springreiter Guy Williams hat in Hamburg auch die zweite Qualifikation zum 81. Deutschen Derby für sich entschieden. 

    Auf dem 14 Jahre alten Wallach Skip Two Ramiro siegte der 38-Jährige ohne Fehler und in 98,28 Sekunden vor den ebenfalls fehlerfreien Deutschen Holger Wulschner aus Passin auf Chaplin (103,37 Sekunden) und Christian Ahlmann aus Marl auf Perry Lee (104,18). Vorjahresgewinner Thomas Kleis aus Gadebusch belegte mit Carassina, seinem Siegerpferd von 2009, und Cousteau die Plätze fünf und sechs.


    Sport_123
    Do 13. Mai. 16:21 - München

    Schweizer Doppelerfolg beim Auftaktspringen

    München (dpa) - Der Schweizer Philipp Züger hat das Eröffnungsspringen des Internationalen Spring- und Dressurturniers «Pferd International» in München gewonnen. 

    Mit seinem elfjährigen Wallach Liatos lieferte der 22-Jährige im Stechen in 39,62 Sekunden die mit Abstand schnellste Nullrunde ab. Damit sicherte sich Züger eine Siegprämie in Höhe von 4800 Euro in der mit insgesamt 20 000 Euro dotierten Prüfung.

    Platz zwei ging an Zügers Landsmann Arthuro Gustavo da Silva, der mit La Toya das Ziel fehlerfrei in 40,06 Sekunden erreichte. Die Ehre der deutschen Springreiter verteidigte Denise Sulz (Nagold), die mit Chablis du Lys Rang drei belegte (null Strafpunkte/41,73 Sekunden). Der 31-fache Nationenpreisreiter Holger Hetzel (Goch) schaffte es mit Lanzarote dank einer Nullrunde in 43,18 Sekunden auf Platz vier. Drittbester deutscher Starter wurde Tobias Meyer (Bonstetten) mit Lucrate D'eau Grenau als Achter (sieben Strafpunkte/50,48 Sekunden).


    Sport_122
    Do 13. Mai. 16:21 - Hamburg-Klein Flottbek

    Mecklenburger Reiter stark in erster Qualifikation

    Hamburg (dpa) - Mit einem Außenseitersieg ist die erste Qualifikation zum 81. Deutschen Spring-Derby in Hamburg zu Ende gegangen. Der Brite Guy Williams gewann mit Skip Two Ramiro in fehlerfreien 97,08 Sekunden vor dem deutschen Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) mit Jewels Carat (100,45).

    Drei Mecklenburger Springreiter konnten sich unter den ersten Sechs platzieren. Felix Ewald (Groß Viegeln) wurde Dritter vor Vorjahressieger Thomas Kleis (Wendorf). Der zweimalige Derbysieger Andre Thieme (Plau am See) belegte den sechsten Rang.


    Sport_121
    Mi 12. Mai. 19:06 - Hamburg-Klein Flottbek

    Maher reitet beim Hamburger Derby zum ersten Sieg

    Hamburg (dpa) - Beim Auftakt des Hamburger Derbys haben die ausländischen Reiter den Sieger unter sich ausgemacht. Das Eröffnungsspringen gewann der britische Reiter Ben Maher mit Seventh Sense.

    Nach fehlerfreiem Ritt siegte der 27-Jährige aus Essex in 55,28 Sekunden vor Lauren Hough (USA) mit Available Versace (57,02). Auf Platz drei kam die Französin Caroline Nicolas mit Oxford D'Esquelmes (57,30). Bester einheimischer Starter war der 21 Jahre alte Nachwuchsreiter Nisse Lüneburg (Hetlingen), der mit Chienos (57,48) auf Rang vier kam.


    Sport_120
    Di 11. Mai. 12:07 - München

    Zwischen Windel und Sattel: Reitstars als Mütter

    München (dpa) - Es ist fast so, als sei sie gar nicht weg gewesen. Nach einem halben Jahr Babypause gewann Meredith Michaels-Beerbaum gleich bei ihrem ersten internationalen Start den Großen Preis von Hagen und eine Woche später auch noch das Championat von Mannheim.

    Den fliegende Wechsel scheint die beste Springreiterin der Welt fast mühelos zu bewältigen. Ähnlich wie ihr Dressur-Kollegin Isabell Werth ist die 40 Jahre alte Reiterin mit Säugling im Reitzirkus unterwegs - Michaels-Beerbaum will beim Hamburger Derby reiten, Werth hat für das internationale Turnier in München gemeldet.

    «Ich bin super, super glücklich - auf der einen Seite Mutter zu sein und auf der anderen Seite, dass das schon so toll geklappt hat», sagt Michaels-Beerbaum zu ihrer neuen Doppelrolle. Bisher drehte sich auf der heimischen Anlage im niedersächsischen Thedinghausen alles um ihre Weltklasse-Pferde Checkmate und Shutterfly, doch nun ist Brianne Victoria die unumstrittene Nummer eins.

    Trotz aller Begeisterung über das Kinderglück ist der sportliche Ehrgeiz so groß, dass Michaels-Beerbaum schon wenige Wochen nach der Geburt Ende Februar wieder in den Sattel stieg. «Zuerst bin ich nur Schritt geritten, dann nach einer Woche vorsichtig mal ein bisschen getrabt», berichtet die zweimalige Weltcupsiegerin. «Es war nicht einfach.»

    Ganz so schnell wie zu Beginn der Schwangerschaft erhofft ging es dann doch nicht. Die Vernunft siegte über den Reiz, den Weltcup zu verteidigen. «Ich hatte sehr gehofft, starten zu können», gibt die Europameisterin von 2007 zu. Michaels-Beerbaum verzichtete nach einem Test bei einem ländlichen Turnier auf ein Start ín Genf. Aber eine Woche später jubelte sie nach ihrem Comeback-Erfolg: «Der Sieg war für meine kleine Tochter.» Und sie scherzte über ihren flotten Siegritt: «Mir saß nicht nur die Konkurrenz, sondern auch meine Tochter im Nacken. Sie hatte Hunger, und ich musste mich eben beeilen.»

    Die Organisation und die Hilfe der Familie sind das wichtigste, auch für Isabell Werth, die ihren im Herbst geborenen Sohn Frederik mit zu allen Turnieren nimmt. Der Vater, die Oma oder die Tante reisen mit, kümmern sich um den Kleinen, wenn die fünfmalige Olympiasiegerin auf dem Pferd sitzt.

    «So ein Baby verändert ja wirklich alles», sagt Werth: «Den Tagesablauf, die Gewohnheiten, den Blick fürs Wesentliche.» Doch der Sport soll weiter im Blickpunkt stehen, die Weltmeisterschaften in Lexington/Kentucky sind wie bei Michaels-Beerbaum das große Ziel. Der deutsche Verband könnte schon mal einen Babysitter für die USA-Reise im Herbst besorgen, denn mit Ingrid Klimke (Münster) gibt es eine dritte junge Mutter mit besten WM-Aussichten. Die Vielseitigkeits- Olympiasiegerin aus Münster brachte mit Philippa im März ihre zweite Tochter zur Welt und gab vor wenigen Tagen ihr Turnier-Comeback.


    Sport_119
    So 09. Mai. 15:41 - Redefin

    Sieg für Haßmann im Großen Preis von Redefin

    Redefin (dpa) - Felix Haßmann aus Lienen hat den Großen Preis beim internationalen Springturnier in Redefin gewonnen.

    Der 24-Jährige, der bereits tags zuvor die Hauptprüfung für sich entschieden hatte, blieb im Sattel von Lianos im Stechparcours fehlerfrei und verwies in 36,67 Sekunden Holger Wulschner aus Groß-Viegeln auf Platz zwei. Wulschner, der 2000 das Hamburger Springderby gewann, blieb auf dem Rücken von Little Liberty ebenfalls ohne Abwurf, hatte aber 36 Hundertstelsekunden Rückstand. Platz drei ging an den Doppel-Europameister von 2003, Christian Ahlmann (Marl), auf Taloubet. Er benötigte für die Entscheidungsrunde 37,61 Sekunden. Insgesamt blieben 17 der 47 Starter ohne Fehler im Umlauf und qualifizierten sich für das Stechen.

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    Sport_118
    Sa 08. Mai. 21:49 - Valencia (ESP)

    Ehning Zweiter im Großen Preis von Spanien

    Valencia (dpa) - Springreiter Marcus Ehning hat beim Fünf-Sterne-Turnier in Valencia den zweiten Platz belegt. Der dreifache Weltcup-Sieger aus Borken blieb mit Sabrina im Großen Preis von Spanien in beiden Umläufen und im Stechparcours fehlerfrei.

    Lediglich der Franzose Timothee Anciaume bot mit Lamm de Fetan ebenfalls drei fehlerfreie Runden und war im Stechen 32/100 Sekunden schneller als Ehning. Das bedeutete für Anciaume den Sieg und 95 000 Euro Prämie. Mit dem Belgier Jos Lansink hatte sich nur noch ein weiterer der 49 Starter für das Stechen qualifiziert. Der Weltmeister von 2006 kassierte mit Valentina vant Heike einen Abwurf und wurde Dritter.

    Marco Kutscher (Riesenbeck) hatte mit Clintus einen Abwurf in der ersten Runde und belegte als zweitbester deutscher Reiter Platz fünf. Der in den Niederlanden lebende Daniel Deusser kam auf Cabreado mit insgesamt fünf Fehlerpunkten auf den achten Rang. Kutschers Arbeitgeber Ludger Beerbaum (Riesenbeck) lieferte mit Chaman eine fehlerlose erste Runde, kassierte aber in der zweiten drei Abwürfe und wurde Zwölfter. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Shutterfly erreichten nach zwei Abwürfen in der ersten Runde den zweiten Umlauf nicht.

    Valencia ist die erste von neun Stationen der Global Champions Tour 2010, der höchstdotierten Springsportserie der Welt. Hamburg steht als deutscher Tourort in der kommenden Woche auf dem Programm. Bei jeder Station werden in der Wertungsprüfung mindestens 300 000 Euro ausgeschrieben. Nach Abschluss der Tour wird ein zusätzliches Preisgeld von einer Million Euro unter den 18 Punktbesten verteilt. www.globalchampionstour.com


    Sport_117
    Di 04. Mai. 18:05 - Mannheim

    Ahlmann gewinnt Großen Preis von Mannheim

    Mannheim (dpa) - Springreiter Christian Ahlmann aus Marl hat den Großen Preis von Mannheim gewonnen.

    Mannheim (dpa) - Im bedeutendsten Wettbewerb des internationalen Maimarkt-Turniers blieben der 35-Jährige und sein Pferd Lorenzo im Stechen fehlerfrei und deklassierten in 51,32 Sekunden ihre Konkurrenz. Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) wurde mit Lord Luis Zweiter (0/54,32), der Schwede Henrik von Eckermann belegte mit Frodo Platz drei (4/49,24).

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    Sport_116
    So 25. Apr. 15:45 - Hagen a.T.W.

    Horses & Dreams: Sieg für Deutschlands Top-Amazone

    Hagen (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) hat den Großen Preis beim internationalen Springturnier in Hagen am Teutoburger Wald gewonnen. Sieben Wochen nach der Geburt ihrer Tochter Brianne meldete sich die zweifache Weltcup-Siegerin eindrucksvoll in der Springszene zurück.

    Im Sattel ihres Pferdes Checkmate blieb sie fehlerfrei in 45,51 Sekunden. Der Australier James Paterson-Robinson landete mit Lanosso auf dem zweiten Platz vor Janne Friederike Meyer aus Schenefeld mit Holiday by Solitour.

    Michaels-Beerbaum hatte noch am vergangenen Wochenende von einer Titelverteidigung beim Weltcup-Finale in Genf abgesehen, um sich erst wieder in absoluter Topform dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Während sie mit ihrem Pferd Shutterfly in Hagen nur eine ruhige Trainingsrunde zeigte, bewies sie mit dessen Stallnachbar Checkmate bereits wieder gute Form. Für ihren Erfolg kassierte die 40-Jährige 9900 Euro als Siegprämie.

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    Sport_115a
    So 18. Apr. 16:39 - Genf (SUI)

    Springreiter Ehning gewinnt dritten Weltcup

    Genf (dpa) - Der Springreiter Marcus Ehning hat nach einer Aufholjagd zum dritten Mal den Weltcup gewonnen. Der 35-Jährige aus dem westfälischen Borken feierte den erneuten Triumph in Genf vor 10 000 Zuschauern im Sattel von Plot Blue.

    Ehning hatte den Weltcup bereits 2003 mit Anka und 2006 mit Sandro Boy gewonnen. In Genf gewann er mit dem 13-jährigen Hengst Plot Blue. Nach insgesamt fünf Umläufen lag Ehning mit sechs Strafpunkten vorne. Zweiter wurde Ludger Beerbaum mit Gotha.

    Ergebnisse Welt Cup Finale »



    Sport_115
    So 04. Apr. 18:27 - Paris (FRA)

    Ehning und Sabrina erneut im Großen Preis siegreich

    Paris/FRA (fn-press). Eine schöne Osterüberraschung bereitete sich Marcus Ehning (Borken) im Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI5*) in der französischen Hauptstadt Paris. Mit der elfjährigen bayerischen Stute Sabrina (v. Sandro Boy) lieferte er im Stechen, das acht Teilnehmer des Normalumlaufs erreichen konnten, in 34,91 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab.

    Für diese Leistung durfte sich Ehning über ein beeindruckendes Preisgeld von 60.000 Euro freuen. Bereits vor 14 Tagen hatte das Paar den Großen Preis beim Internationalen Springturnier von Dortmund gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten in Paris der im schleswig-holsteinischen  Breitenburg lebende Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mit Casall La Silla (null Strafpunkte in 35,48 Sekunden / 40.000 Euro Preisgeld) und Weltmeister Jos Lansink (Belgien) mit Valentina van´t Heike (null Strafpunkte in 38,00 Sekunden / 30.000 Euro Preisgeld).

    Zweitbester deutscher Reiter im Großen Preis von Paris war Marco Kutscher (Riesenbeck), der mit Cash Rang 13 belegte (vier Strafpunkte in 68,23 Sekunden im Normalumlauf). Rang 24 ging an Daniel Deusser (Valkenswaard) mit Air Jordan Z (neun Strafpunkte in 73,67 Sekunden im Normalumlauf. Kutschers Arbeitgeber Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hatte mit L.B. Paola zwölf Strafpunkte im Normalumlauf zu verzeichnen, was dem Paar Rang 28 einbrachte. Weitere Informationen: www.sauthermes.com 


    Sport_114
    So 21. Mrz. 17:43 - Dortmund

    Ehning gewinnt Großen Preis von Deutschland

    Dortmund (dpa) - Marcus Ehning hat mit knappem Vorsprung den Großen Preis der Bundesrepublik in Dortmund gewonnen. Der Springreiter aus Borken setzte sich auch beim Höhepunkt des internationalen Reitturniers im Sattel seiner Stute Sabrina mit nur 23 Hundertstelsekunden Vorsprung durch.

    In 31,21 Sekunden siegte Ehning einen Tag nach seinem Erfolg im Championat vor dem ebenfalls fehlerfreien Lars Nieberg aus Homberg, der mit Levito 31,44 Sekunden benötigte. Auf Platz drei folgte Mannschafts-Weltmeister Albert Zoer mit Samurai (34,93). «Sie ist super gesprungen», lobte Ehning seine elfjährige Stute. «Wir wachsen immer besser zusammen.» Zu seiner Taktik erklärte der Sieger: «Ich bin vor dem letzten Hindernis vernünftig geblieben und habe es nicht übertrieben.» Einige Favoriten patzten schon vorher. Titelverteidiger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) scheiterte durch einen Abwurf von Gotha, und der Weltranglisten-Erste Pius Schwizer (Schweiz) hatte mit Carlina fünf Strafpunkte.

    Für Ehning war es der zweite Sieg in Dortmund innerhalb von 24 Stunden. Der zweimalige Weltcup-Sieger war beim Championat mit Plot Blue in der Siegerrunde fehlerfrei in 38,54 Sekunden zum Erfolg geritten. Er verwies Schwizer auf Rang zwei.

    In der Dressur gelang Matthias Alexander Rath ein Überraschungserfolg. Der 25-Jährige verwies als letzter Starter im Grand Prix Special Isabell Werth (Rheinberg) und Anky van Grunsven (Niederlande) auf die Plätze zwei und drei. Mit Sterntaler erreichte der Sieger 75,541 Prozent. Die fünffache Olympiasiegerin Isabell Werth und ihr Olympiapartner Satchmo erhielten 74,583 Prozent, Anky van Grunsven und Salinero beendeten die Prüfung mit 74,083 Prozent.

    Ergebnisse CSI3* »       Signal Iduna Cup – Westfalenhallen Dortmund »


    Sport_113
    So 21. Mrz. 18:46 - Ravensburg

    Meyer zu Hartum gewinnt Großen Preis in Ravensburg

    Ravensburg (dpa) - Springreiter Florian Meyer zu Hartum hat den mit 20 000 Euro dotierten Oberschwaben-Cup in Ravensburg gewonnen.

    Der 36-Jährige aus Herford blieb mit seiner zehnjährigen Stute Clementine auch im verkürzten zweiten Umlauf fehlerfrei und legte zudem in 40,85 Sekunden die schnellste Zeit hin. Platz zwei belegte die Schweizerin Christina Liebherr mit Singular, Dritte wurde Ulrike Pöhls aus Neumünster mit Aragorn.

    «Ich habe Clementine seit eineinhalb Jahren im Stall und das ist ihr erster Sieg in einem Großen Preis», sagte Meyer zu Hartum. «Sie ist sehr grundschnell und deshalb hatte ich mir für das Finale schon etwas ausgerechnet.»


    Ergebnisse CSI2* »       OberschwabenCup Ravensburg »


    Sport_112
    Sa 20. Mrz. 17:12:00 2010

    Ehning gewinnt Championat von Dortmund

    Dortmund (dpa) - Springreiter Marcus Ehning (Borken) hat das Hauptspringen vom Samstag beim Championat von Dortmund gewonnen.

    Der 35 Jahre alte Westfale blieb auf Plot Blue in der Siegerrunde fehlerfrei in 38,54 Sekunden und verwies den Weltranglisten-Ersten Pius Schwizer aus der Schweiz, der mit Carlina fünf Zehntelsekunden langsamer war, auf Rang zwei. Platz drei ging an den 67-jährigen Österreicher Hugo Simon mit Ukinda gefolgt von Franz-Josef 'Peppi' Dahlmann mit Lifou auf Rang vier. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hatte im Umlauf nach einem Abwurf mit der achtjährigen Nachwuchsstute Carmelita seinen Ritt vorzeitig beendet.

    Der Höhepunkt steht mit dem Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland für die internationalen Springreiter noch auf dem Programm. Vorjahressieger Beerbaum war schon im Vorfeld gesetzt und wird versuchen, seinen Titel zu verteidigen.


    Sport_111
    Do 18. Mrz. 17:31 - Dortmund

    Top-Ergebnisse beim Reitturnier in Dortmund

    Dortmund (dpa) Das Eröffnungsspringen beim internationalen Spring- und Dressurturnier in Dortmund hatten die deutschen Reiter fest im Griff. Neun der Top Ten waren heimische Reiter.

    Lediglich der Weltranglisten-Erste Pius Schwizer aus der Schweiz konnte sich auf Cool Man mit Rang sieben dazwischen einreihen. Gewonnen hat das Springen nach Fehlern und Zeit Gilbert Böckmann aus Lastrup auf Can Fly. Der 50-Jährige absolvierte den Parcours fehlerfrei in 52,59 Sekunden. Zweiter wurde Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) auf Cardiolan (54,88) vor dem Münchner Max Kühner auf Golden Coin (56,44).

    Die Höhepunkte stehen für die Springreiter mit dem Championat von Dortmund und mit dem Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland auf dem Programm. Titelverteidiger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) ist für den Großen Preis ebenso gesetzt wie die Einzelmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2008 in Peking sowie der letzten Welt- und Europameisterschaften. Alle anderen Reiter müssen sich einen Startplatz beim Großen Preis noch während der Turniertage in den Westfalenhallen erkämpfen.


    Sport_110
    So 14. Mrz. 15:31 - Braunschweig

    Nieberg reitet beim Braunschweig-GP zum Sieg

    Braunschweig (dpa) - Vom Hufschmied zum Sieg: Der Springreiter Lars Nieberg hat beim internationalen Turnier in Braunschweig den Großen Preis gewonnen.

    Der 46 Jahre alte Profi aus Homberg/Ohm setzte sich beim Höhepunkt der Löwen-Classics mit Lord Luis als schnellster Starter des Stechens durch.

    Hinter dem Mannschafts- Olympiasieger, dessen Pferd kurz vor dem Siegritt ein neues Hufeisen bekam, belegte der Brite Robert Whitaker mit Casino den zweiten Platz. Dritter wurde der Ire Denis Lynch mit Abberuail vor Albert Zoer mit Uraya.


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    Sport_109
    Sa 13. Mrz. 18:37
    - Braunschweig

    Whitaker im Championat von Braunschweig vorn

    Braunschweig (dpa) - Der Springreiter Robert Whitaker hat beim internationalen Turnier in Braunschweig die Hauptprüfung des vorletzten Tages gewonnen.

    Der Brite setzte sich im Championat von Braunschweig durch, indem er im Sattel von Casino das Stechen als schnellster Starer absolvierte. Hinter Whitaker belegte der Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit Quintero den zweiten Platz. Von den einheimischen Startern war Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) die beste. Mit Lambrasco kam sie hinter dem Schweizer Pius Schwizer mit Ulysse auf Rang vier. Höhepunkt des Turniers ist am Sonntag (13.20/N3 live) der Große Preis der Springreiter.


    Sport_108
    Fr 12. Mrz. 18:35
    - Braunschweig

    Reit-Oldies in Braunschweig auf eins und zwei

    Braunschweig (dpa) - Zwei Reitsport-Routiniers haben beim internationalen Turnier in Braunschweig den Sieg unter sich ausgemacht.

    Am Ende gewann der 52-jährige Franke Sloothaak aus Borgholzhausen das Zwei-Phasen-Springen im Sattel von Nouma nach fehlerfreiem Ritt mit hauchdünnem Vorsprung in 28,28 Sekunden vor dem 67 Jahre alten Hugo Simon (Österreich) mit Caldato (28,32). Auf Platz drei folgte Christian Ahlmann (Marl) mit Tindorette (28,46).

    In der Dressur gewann Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Doneely den Grand Prix mit 72,383 Prozent vor Jonny Hilberath (Scheeßel) mit Amüsant (70,511). Höhepunkt des Turniers ist am 14. März der Große Preis der Springreiter.


    Sport_107
    So 07. Mrz. 17:10 - Bremen

    Deutsches Reiter-Team gewinnt, Böckmann Zweiter

    Bremen (dpa) - Ein Sieg durch die Nationalmannschaft und ein zweiter Platz für Gilbert Böckmann in der Euroclassics-Einzelwertung: Die Reitsport-Fans durften beim internationalen Turnier in Bremen die einheimischen Reiter feiern.

    Einen Tag nach dem Erfolg von Titelverteidiger Deutschland in der Team Trophy gewann der Schweizer Theo Muff die Einzelwertung im Stechen vor Böckmann, dem ein Abwurf den Sieg kostete. Doch Böckmann freute sich auch über Platz zwei. «Wunschdenken» sei der erste Platz gewesen. Der 50-Jährige aus Lastrup war mit dem Auftritt seiner Stute No Fathers Girl auch so zufrieden. Nach insgesamt zwei Runden und dem Stechen war der 45 Jahre alte Muff mit Acomet der einzige Reiter ohne Fehler. Dritte wurde die für die Ukraine startende Bayerin Katharina Offel mit Uno.

    Am Vortag hatte das deutsche Team beim einzigen europäischen Mannschafts-Springen bei einem Hallen-Turnier geglänzt. Deutschland I mit drei Routiniers und der 29 Jahre alten Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) blieb als einziges der zehn Teams fehlerfrei. «Wir haben hier in dem Team auch mal Leute eingeteilt, die sonst vielleicht nicht in der ersten Reihe stehen», sagte Bundestrainer Otto Becker. Neben Böckmann und Meyer mit Lambrasco gehörten Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cefalo und Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue zum Sieger-Team.

    Wulschner musste als einziger einen Abwurf hinnehmen und lieferte das Streichergebnis, die anderen drei Reiter blieben fehlerfrei. «Für mich war es sehr interessant zu sehen, dass hier einige Leute eine Chance bekommen haben und die auch nutzen konnten», lobte Becker, der auch eine Enttäuschung erlebte. Deutschland II belegte mit vier Nachwuchsreitern den zehnten und damit letzten Platz.

    Die Starter der Sieger-Equipe sind erfahrene Nationenpreis-Reiter, gehören aber nicht zur A-Besetzung und zum Championatskader. «Das sind alles Leute, die auch künftig ihre Chance bekommen sollen», sagte der Bundestrainer. «Der Championatskader ist keine geschlossene Gesellschaft.» Den Erfolg wollte Becker aber nicht überbewerten, denn die Konkurrenz war nicht sonderlich stark. Die zweitplatzierten Niederländer setzten zwar zwei Team-Weltmeister, doch Gerco Schröder und Jeroen Dubbeldam sattelten nicht ihre Top-Pferde.

    Besonderen Grund zur Freude hatte Pollmann-Schweckhorst, der nach einer rund halbjährigen Verletzungspause sein Comeback gab. «Das war jetzt die erste richtige Herausforderung für Chacco Blue, und ich war mir wirklich nicht sicher, ob das jetzt schon der optimale Zeitpunkt ist», sagte der Routinier. «Ich bin völlig zufrieden.»

    Ein erfolgreiches Comeback gab es auch für Ulla Salzgebers Herzrufs Erbe. Mit dem Pferd, das sich im Sommer vergangenen Jahres beim CHIO in Aachen schwer verletzt hatte, gewann die Reiterin aus Bad Wörishofen die Kür. Mit 77,95 Prozent siegte Salzgeber vor Katarzyna Milczarek aus Polen mit Ekwador (76,95).

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    Sport_106
    So 28. Feb. 17:52 - Göteborg (SWE)

    Kutscher reitet zur Weltcup-Führung

    Göteborg (dpa) - Marco Kutscher hat im Weltcup der Springreiter bei der vorletzten Station der Westeuropa-Liga die Führung übernommen. Dem ehemaligen Doppel-Europameister aus Riesenbeck reichte beim internationalen Turnier in Göteborg der zweite Rang, um auf Platz eins des Rankings zu klettern.

    Die Prüfung gewann die in Hünxe lebende Irin Jessica Kürten mit Libertina in 37,42 Sekunden vor dem ebenfalls fehlerfreien Kutscher mit Cash (38,23). Dritter wurde der Ire Dermott Lennon mit Elite (38,52).

    Kutscher führt nun mit 81 Zählern vor dem Schweizer Pius Schwizer (77) und Kürten (73). Vierter ist Marcus Ehning (Borken/68), der in Göteborg das Stechen verpasste. Kutscher und Ehning sind ebenso für das Finale in Genf qualifiziert wie Philipp Weishaupt, Ludger Beerbaum (beide Riesenbeck) sowie Titelverteidigerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen).

    In der Dressur haben sich Isabell Werth aus Rheinberg, der Homberger Matthias Alexander Rath und Carola Koppelmann aus Warendorf für das Weltcup-Finale qualifiziert. Das Trio punktete bei der neunten und letzten Station der Westeuropa-Liga in Göteborg. Die Qualifikation für das Final-Turnier vom 25. bis 27. März in 's-Hertogenbosch verpasst hat Anky van Grunsven. Die neunmalige Weltcup-Siegerin aus den Niederlanden muss nun auf eine Wildcard hoffen.

    Die letzte Station vor dem Finale gewann die Niederländerin Adelinde Cornelissen im Sattel von Parzival mit 84,40 Prozent deutlich vor dem Schweden Patrik Kittel mit Scandic (79,80) und Imke Schellekens-Bartels (Niederlande) mit Sunrise. Bester Deutscher war als Fünfter Matthias Alexander Rath mit Triviant (76,40). Auf den Plätzen sechs und sieben folgten Carola Koppelmann mit Le Bo (75,50) und Isabell Werth mit ihrem Nachwuchspferd El Santo (75,50).


    Sport_105
    So 07. Feb. 18:41 - Bordeaux (FRA)

    1/100 Vorsprung: Ehning übernimmt Weltcup-Führung

    Bordeaux (dpa) - Durch einen Sieg mit hauchdünnem Vorsprung hat Marcus Ehning die Führung im Weltcup der Springreiter übernommen. Mit nur 1/100 Sekunde weniger gewann der 35 Jahre alte Reiter aus Borken bei der zehnten Etappe der Hallenserie in Bordeaux im Sattel von Leconte.

    In 39,36 Sekunden siegte Ehning trotz eines Abwurfs im Stechen vor dem deutschen Meister Philipp Weishaupt aus Riesenbeck mit Catoki (4/39,37). «Ich war schon häufiger in engen Entscheidungen, aber noch enger geht es nicht», sagte Ehning nach seinem Weltcupsieg.

    Im Großen Preis belegte Ehning dann den zweiten Platz. Nur der Franzose Roger-Yves Bost war mit Ideal de la Loga (42,07) schneller als Ehning mit Sandro Boy (0/42,13). Im Ranking liegt der zweimalige Weltcupsieger nach 10 von 13 Stationen nun mit 64 Punkten in Front. Dahinter folgt Weishaupt punktgleich mit Pius Schwizer (Schweiz) und Eric van der Vleuten (Niederlande), die alle 57 Zähler aufweisen. Auf Rang sieben liegt Marco Kutscher (Riesenbeck/52), der in Bordeaux Fünfter wurde.

    Beim Dressur-Turnier in Wellington/Florida belegte Isabell Werth in der Kür Platz drei. Es gewann Einzel-Olympiasiegerin Anky van Grunsven (Niederlande) mit Salinero (84,45) vor Steffen Peters mit Ravel (81,70) und Werth mit Satchmo (78,95). Wellington war die erste Station des World Dressage Masters, die nächste Etappe ist im Mai in München.


    Sport_104
    So 07. Feb. 18:22 - Offenburg

    Simon gewinnt in Offenburg erneut Großen Preis

    Offenburg (dpa) - Der 67-jährige Hugo Simon hat beim internationalen Springreit-Turnier in Offenburg erneut den Großen Preis gewonnen.

    Der Österreicher setzte sich mit der 13-jährigen belgischen Stute Ukinda im Stechen mit fehlerfreien 35,61 Sekunden vor dem Italiener Emanuele Gaudiano mit Uppercut (36,36) und der Schweizerin Jannika Sprunger mit Salvador (36,94) durch. Beste Deutsche wurde Sarah Nagel-Tornau aus Attendorn mit Udarco auf Platz vier. Simon verteidigte bei den «Baden-Classics» seinen Titel aus dem Vorjahr. «Das war recht ordentlich. Ich bin gestern nicht zu schnell geritten und konnte noch zulegen», sagte er.

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    Sport_103
    Sa 06. Feb. 17:41 - Abu Dhabi (UAE)

    Nieberg zweiter hinter Lansink

    Abu Dhabi (sportal.de) Der belgische Springreit-Weltmeister Jos Lansink hat bei der internationalen Turnierpremiere in Abu Dhabi vor dem zweimaligen Team-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg) den mit 300.000 Euro dotierten Großen Preis gewonnen.

    Lansink blieb mit der belgischen Stute Valentina van't Heike in 36,43 Sekunden fehlerfrei und darf sich über 90.000 Euro Preisgeld freuen.

    Nieberg benötigte auf dem Holsteiner Wallach Lord Luis 36,62 Sekunden für seinen fehlerfreien Ritt und kassierte 60.000 Euro Preisgeld. Dritter wurde der Brite Ban Maher mit Robin Hood W (0/36,69).


    Sport_102
    So 31. Jan. 18:21 - Zürich (SUI)

    Nieberg verpasst Weltcupsieg in Zürich

    Zürich (sportal.de) Der zweimalige Team-Olympiasieger Lars Nieberg hat den Sieg im Weltcupspringen in Zürich nur um 78 Hundertstelsekunden verpasst.

    Der 46-Jährige aus Homberg/Ohm blieb im Stechen der mit 243.000 Schweizer Franken (165.000 Euro) dotierten Prüfung auf Levito fehlerfrei, war aber in 36,70 Sekunden langsamer als der siegreiche Schweize Steve Guerdat.

    Der Mannschafts-Olympiadritte von Peking benötigte auf dem 14-jährigen Tresor V 35,93 Sekunden. Dritter wurde der Schwede Svante Johansson mit Saint Amour (0/38,20). Zürich war die neunte von 13 Qualifikationen. Das Finale findet im April in Genf statt. www.mercedes-csi.ch


    Sport_101
    So 31. Jan. 18:21 - Neustadt/Dosse

    Janne Meyer gewinnt Großen Preis von Neustadt

    Neustadt/Dosse (Gestüt.de) 57 Teilnehmerpaare hatten sich in die Starterliste für den heutigen Großen Preis von Neustadt-Dosse eingetragen, zwölf Reiter konnten durch eine fehlerfreie Vorstellung im Normalparcours das Stechen erreichen.

    Die 29-jährige Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld stahl der Konkurrenz die Show und gewann souverän diese Prüfung mit einem fehlerfreien Ritt in 36,60 Sekunden. Für den heutigen Sieg kassiert die sympathische Amazone 7.400 Euro Preisgeld.

    Zweiter in dieser Prüfung wurde mit einer Zeit von 37,08 Sekunden der Schweizer Werner Muff mit dem neunjährigen Wallach Quax (v. Quincy Jones x Donar), vor Markus Beerbaum, der in Neustadt-Dosse die BWP-Stute Kismet (v. Kannan x Furioso II) an den Start gebracht hatte. Die neun Jahre alte Stute gehört Ehefrau Meredith Michaels-Beerbaum, die derzeit ihr erstes Kind erwartet.

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    Sport_100
    Sa 30. Jan. 21:04 - Neustadt/Dosse

    Meyer überrascht bei CSI in Neustadt/Dosse

    Außenseiter Tobias Meyer hat beim CSI der Springreiter im brandenburgischen Neustadt/Dosse den mit 20 000 Euro dotierten DKB-Preis gewonnen.

    Der 21-Jährige aus Friesoythe überraschte auf seinem elfjährigen Wallach Lucrate Deau Grenou die gesamte Konkurrenz. Der schon in deutschen Nachwuchs-Nationalteams erfolgreiche Meyer legte unter 19 zuvor fehlerfreien Startern erneut eine Stechrunde ohne Abwurf hin und war in 35,57 Sekunden am schnellsten. Dahinter platzierten sich die Britin Mandy Goosen und Hans-Thorben Rüder aus Greven.


    Sport_099
    So 24. Jan. 20:04 - Leipzig

    Zoer verkauft Top-Pferd Okidoki

    sport1.de - Der niederländische Weltklassereiter Albert Zoer hat sein Top-Pferd Okidoki an seinen argentinischen Konkurrenten Jose Larocca verkauft. Larocca will mit dem Pferd 2010 bei den Weltreiterspielen in Kentucky starten.

    Team-Weltmeister Zoer hatte mit Okidoki und der niederländischen Springequipe 2006 die Weltreiterspiele und 2007 die Europameisterschaft gewonnen.

    Über die Höhe des Kaufpreises machten beide Seiten keine Angaben.


    Sport_098
    So 24. Jan. 20:04 - Leipzig

    Großer Preis von Leipzig in Frauenhand

    Leipzig (fn-press). Der Große Preis von Leipzig war in diesem Jahr fest in Frauenhand. In einem spannenden Stechen siegte die Irin Jessica Kürten mit Castle Forbes Libertina fehlerfrei in 40,52 Sekunden und war damit zum dritten Mal in Folge in Leipzig nicht zu schlagen. Auch in den Jahren 2008 und 2009 nahm sie mit Castle Forbes Libertina den höchsten Podestplatz beim internationalen Turnier in der Messestadt ein. Die Plätze zwei und drei gingen an Edwina Alexander aus Australien (0/40,71) mit Cevo Itot du Chateau und Pénélope Leprevost aus Frankreich (0/41,13) mit Mylord Carthago.

    Als vorletzte von 15 Qualifizierten für das Stechen des Großen Preises, der zugleich auch Qualifikationsprüfung für das Weltcupfinale in Genf vom 14. bis 18. April war, ging Kürten in den Parcours. Gleich zu Beginn fand sie kürzere Wege als die Konkurrenz und sparte dadurch wertvolle Zeit ein. Der Lohn für den Sieg waren 39.600 Euro Preisgeld und 20 Punkte für die Weltcupwertung. "Heute Abend werde ich mit meinem Team im Stall feiern und ein wenig Alkohol vernichten. Ich denke, dass wir jetzt für Genf sicher platziert sind und hoffe, dass meine Pferde gesund bleiben", sagte die Siegerin.

    Auch die deutschen Starter im Stechen gingen zum Teil hohes Risiko, nahmen am Ende die Plätze vier bis sieben ein, konnten aber an diesem Wochenende gegen die drei erstplatzierten Damen nichts ausrichten. Bester deutscher Starter beim Weltcup-Turnier war Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue (0/41,19) auf Rang vier vor Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin (0/41,69), Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Catoki (0/42,21) und Lars Nieberg (Homberg) mit Levito (0/42,98). "Wir hätten hier natürlich auch gerne gewonnen, aber mehr war heute nicht drin. Dennoch haben wir mannschaftlich eine gute Leistung gezeigt", sagte Bundestrainer Otto Becker, der vier fehlerfreie deutsche Ritte im Stechen verfolgen konnte. Die besten Chancen auf einen Podestplatz hatte Marcus Ehning, der bis zum vorletzten Sprung schnell unterwegs war, aber die Wendung nach diesem Sprung hin zum letzten Hindernis nicht voll erwischte und damit Zeit verlor. "So eine Wendung ist oft Glückssache. Man weiß nie, wo das Pferd genau landet. Heute war es einen halben Meter zu weit für eine gute Wendung", kommentierte Ehning.

    Die Zwischenwertung in der Westeuropaliga führt nach acht von dreizehn Stationen weiter der Niederländer Eric van der Vleuten (57 Punkte) an. Bester Deutscher ist derzeit Ludger Beerbaum mit 46 Punkten auf Rang fünf, Marcus Ehning nimmt mit 44 Punkten Platz sieben ein.

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    Sport_097
    Sa 23. Jan. 17:02 - Leipzig

    Zoer reitet zum zweiten Sieg in Leipzig

    Einen Tag nach seinem Erfolg in der Weltcup-Qualifikation setzte sich der Team-Weltmeister bei der wichtigsten Prüfung des vorletzten Turniertages durch und ritt vor rund vor 6000 Zuschauern im Sattel vonSam zum Sieg. Bester deutscher Starter war Max Kühner (München), der mit Acantus (42,25) auf Rang vier kam.

    «An Siege kann man sich nicht gewöhnen, sie sind immer wieder schön», sagte Zoer. Mit dem fehlerfreien Ritt in 34,51 Sekunden hängte er die Irin Jessica Kürten mit Myrtille (35,35) und den Schweden Rolf-Göran Bengtsson mit Casall (35,70) ab. «Sam ist gut in Form», lobte Zoer seinen elfjährigen Wallach.

    Die deutschen Reiter warten weiter auf einen Erfolg in einem wichtigen Springen. Mehrere Favoriten schieden bereits im Normalparcours aus. Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) scheiterte mit Gotha ebenso wegen eines Abwurfes wie der ehemalige Doppel-Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky.

    Bei der zeitgleichen Weltcup-Dressur in Amsterdam musste sich Isabell Werth bei ihrem zweiten Start in dieser Saison mit dem fünften Platz begnügen. Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin aus Rheinberg erhielt beim Turnier in Amsterdam für ihre Kür mit dem Wallach Warum nicht 79,80 Prozent. Die Prüfung gewann der Doppel-Europameister Edward Gal (Niederlande) mit Totilas (87,00). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Laura Bechtolsheimer (Großbritannien) mit Mistral Hojris (82,30) und Imke Schelleken-Bartels (Niederlande) mit Sunrise (82,05).

    In der Weltcup-Wertung liegt Werth nach sieben von neun Stationen mit 29 Punkten auf Rang zwölf. Es
    führen Gal und Schelleken-Bartels mit 55 Punkten. Beste Deutsche im Ranking ist vor der Station inNeumünster Monica Theodorescu (Sassenberg/41) auf Platz fünf.

    Bei der Dressur in Leipzig hat Christoph Koschel die erste wichtige Dressurprüfung gewonnen. Für seinen Grand-Prix-Ritt mit dem elfjährigen Wallach Donnperignon erhielt der 33-Jährige aus Hagen am Teutoburger Wald 72,89 Prozent. Hinter Koschel kamen Carola Koppelmann (Warendorf) mit Rom (68,72) und Christoph Niemann (Walldorf) mit Whizzkid (68,51) auf die folgenden Plätze.



    Sport_096
    Fr 22. Jan. 21:07 - Leipzig

    Deutsche reiten in Leipzig hinterher


    Leipzig (dpa) - Die deutschen Springreiter haben beim ersten Höhepunkt des Weltcup-Turniers in Leipzig keine gute Vorstellung abgeliefert.

    Bei der Qualifikation für das Weltcup-Springen war Ludger Beerbaum (Riesenbeck) der beste der einheimischen Starter und kam mit Couleur Rubin auf Rang sechs. Mit einem fehlerfreien Ritt in 60,90 Sekunden siegte der niederländische Weltranglisten-Erste Albert Zoer im Sattel von Sam.

    Der 34 Jahre alte Team-Weltmeister gewann mit großem Vorsprung vor dem Franzosen Simon Delestre mit Napoli du Ry (62,05). Dahinter platzierten sich in Pénélope Leprevost auf Mylord Carthago (63,07) und Patrice Delaveau auf Katchina Mail (64,20) zwei weitere Starter aus Frankreich auf den Plätzen drei und vier.

    Die Gastgeber ließen es in den ersten Prüfungen bei Deutschlands erstem internationalen Turnier im neuen Jahr ruhig angehen, nutzten das Reglement und schonten ihre Pferde. Die Mehrzahl war bereits direkt für den Großen Preis qualifiziert, bei dem die Weltcup-Punkte vergeben werden. Zu jenen Startern, die sich nachträglich die Startberechtigung erkämpften, gehörten Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit Levito und Max Kühner (München) mit Coeur de Lion.

    Die deutschen Reiter liegen nach der Hälfte der Weltcup-Saison gut im Rennen. Ludger Beerbaum und Marco Kutscher (Riesenbeck) liegen im Klassement gemeinsam auf Rang acht und haben bereits vor dem Leipziger Springen am Sonntag, der achten von dreizehn Weltcup- Stationen der Westeuropa-Liga, das Ticket für das Final-Turnier so gut wie sicher. «Die Reiter sind heiß auf den Weltcup», sagte Bundestrainer Otto Becker. Auf jeden Fall startberechtigt für das Finale in Genf vom 14. bis 18. April ist Meredith Michaels-Beerbaum. Die Titelverteidigerin pausiert derzeit wegen ihrer Schwangerschaft.

    In Leipzig hatten die einheimischen Reiter zumindest einen gelungenen Start erwischt, da Florian Meyer zu Hartum mit Clementine ein Punktespringen gewann. Der 35-Jährige aus dem niedersächsischen Blender setzte sich im Sattel der Stute fehlerfrei in 46,49 Sekunden vor Mario Stevens (Molbergen) mit D'Avignon (48,70) und Thomas Kleis (Gadebusch) mit Cousteau (48,81) durch.


    Sport_095
    Do 21 .Jan. 18:12 - Leipzig

    Wulschner siegt im ersten Springen in Leipzig

    Leipzig (dpa) - Der Springreiter Holger Wulschner hat die erste internationale Prüfung beim Weltcup-Turnier in Leipzig gewonnen.

    Der Nationenpreis-Reiter aus Groß Viegeln setzte sich in einem Springen für Nachwuchspferde im Sattel des siebenjährigen Caminho dank des schnellsten fehlerfreien Rittes in 51,82 Sekunden durch. Hinter dem Mecklenburger kamen Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) mit Cinderella (0/51,98) und der Schweizer Theo Muff mit Liv Grete (0/52,56) auf die Plätze zwei und drei. Erster Höhepunkt des Turniers ist am folgenden Tag die Qualifikation für das Weltcup-Springen am 24. Januar.


    Sport_094
    So. 17. Jan. 16:59 - Basel (SUI)

    Deutsche reiten in Basel hinterher

    Basel (sportal.de) - Die deutschen Springreiter sind beim Höhepunkt des ersten großen Turniers im neuen Jahr leer ausgegangen. Beim Großen Preis von Basel gewann der Ire Cian O'Connor mit Rancorrado nach einem Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung vor dem Niederländer Gerco Schröder mit New Orleans (4/40,15).

    Bester deutscher Reiter war Lars Nieberg (Homberg), der mit Levito auf Rang 14 kam. Am Vorabend hatte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin das Championat von Basel gewonnen.


    Sport_093
    So. 17. Jan. 16:33 - Münster

    Sensation beim K+K-Cup: Außenseiter Karshüning siegt

    Münster (mv-online.de). Mit einer Riesenensation endete am Sonntagnamchmittag beim K+K-Cup 2010 in der Halle Münsterland der Große Preis von Münster. Mit Sebastian Karshüning vom RV Rhede, der die zehnjährige Stute Lucy gesattelt hatte, setzte sich in dem mit insgesamt 40.000 Euro dotierten Springen ein krasser Außenseiter durch.

    In 33,96 Sekunden verwies er Lokalmatador Toni Hassmann mit Laceful auf den zweiten Platz. Dritter wurde mit dem erst 21-Jährigen Tobias Meyer vom RV Augsburg mit Annabell ein weiterer Außenseiter.

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    Sport_092
    Sa. 16. Jan. 20:22 - Münster

    Championat von Münster für Christian Ahlmann

    Münster (escon-Marketing) - Klein aber oho: Im brandneuen Fiat 500 kurvte der Sieger im Preis der Sparkassen in Westfalen-Lippe durch die Halle Münsterland und der Sieger ist nicht einer von den Kleinen: Christian Ahlmann gewann den feschen Flitzer des Autohauses Vovis und verstaute sein Gardemaß problemlos in dem flotten italienischen Klassiker. Der lackschwarze Fiat war der Lohn der Mühe mit dem rheinischen Wallach Perry Lee, der Ahlmann in fehlerfreien 33,65 Sekunden den Sieg im Championat von Münster bescherte.

    Große Begeisterung beim Publikum und der Zweitplatzierte Gert-Jan Bruggink (Niederlande) räumte offen ein: „Ich konnte nicht mehr.“ Bruggink durfte sich gleichwohl über eine tadellose Leistung von Cash Junior freuen, ebenso Alexander Hufenstuhl (Süttenbach) - Zweiter im Großen Preis von Gahlen vor genau sieben Tagen mit Chamby. Ahlmann wird sich in Sachen Großer K+K Preis von Münster erst morgen entscheiden: Wenn sich Perry Lee frisch und munter zeigt, könnte er das Pferd der Wahl sein, andernfalls sei da ja auch noch Sebastian



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